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Bielefeld: Einzelhandel bilanziert erste Öffnungstage nach zweitem Lockdown

Kunden kommen ganz gezielt zum Einkaufen

Bielefeld (WB/mp)

Überwiegend positiv bewertet der Bielefelder Einzelhandel seine Geschäfte seit der Wiedereröffnung der Läden nach dem zweiten Lockdown. Am ersten Samstagnachmittag war die Innenstadt trotz des nasskalten Wetters gut frequentiert, die Kundschaft bei der Akzeptanz der Hygieneregeln inzwischen „unproblematisch“, sagte Magic-Geschäftsführer Dennis Bußian, auch zweiter Vorsitzender der Kaufmannschaft Altstadt.

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Blick in die Bahnhofstraße am Samstagnachmittag: Die Leute links warten auf Einlass ins Einkaufzentrum Loom, die Leute rechts stehen an vor New Yorker. Foto: Markus Poch

Wie üblich sei die Kundenfrequenz entlang der Bahnhofstraße deutlich größer gewesen als in der Altstadt. Vor den Filialen zum Beispiel von New Yorker, Snipes, H&M, Zara oder TK Maxx standen die Leute oft zu Dutzenden und warteten mitunter im Regen oder im Hagelsturm auf Einlass. Denn pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche hatte durchweg nur ein Kunde Zutritt. Vor den Eingängen des Einkaufzentrums Loom waren die Menschenschlangen bis zu 100 Meter lang.

Laut Henner Zimmat, Vorsitzender der Altstadt-Kaufleute, kamen die wenigsten Leute zum Bummeln und Gucken, sondern ganz gezielt zum Einkaufen. Deswegen seien die Umsätze trotz Corona und des miesen Wetters „noch in Ordnung“ gewesen. Zimmat: „Jetzt wünschen wir uns, dass der Inzidenzwert nicht sofort wieder hochschnellt und dass auch die Gastronomie bald wieder öffnen darf.“

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