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Verkehrsministerium NRW stellt 885.000 Euro zur Verfügung

Land fördert Radwegausbau in Bielefeld

Bielefeld

Der Ausbau der Radwege geht voran: Damit die Menschen sicher und komfortabel mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sein können, fördert das Verkehrsministerium die Verbesserung der Verbindung parallel der Stadtbahnlinie 3 zwischen Elpke und Stieghorster Straße mit rund 885.000 Euro. Den Förderbescheid hat Verkehrsministerin Ina Brandes am Donnerstag Martin Adamski, Dezernent für Mobilität, Umwelt, Gesundheit und Klimaschutz, übergeben.

Verkehrsministerin Ina Brandes und Landtagsmitlied Ralf Nettelstroth übergaben Dezernent Martin Adamski (rechts) den Förderbescheid für den Radwegeausbau. Foto: Bernhard Pierel

„Die Landesregierung investiert seit 2017 Rekordsummen in den Ausbau und die Modernisierung von Radwegen und wir sind das erste Bundesland mit eigenem Fahrradgesetz“, so Ina Brandes. „Wir wollen, dass in Zukunft ein Viertel aller Wege mit dem Rad zurückgelegt wird. Dafür brauchen wir ein gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz – in und zwischen den Städten und Gemeinden. So wird es für Pendler in Bielefeld leichter, das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad zu steigen. Und auch Freizeitradler dürfen sich auf die generalüberholte Strecke entlang wunderschöner Wiesen und alter Bäume freuen. Das Land unterstützt daher die grundhafte Sanierung des Rad- und Fußwegs sehr gerne. Gemeinsam schaffen wir mehr Lebensqualität und saubere Luft.“

Konzeptionelle Grundlagen wurden geschaffen

Martin Adamski, Dezernent für Mobilität, Umwelt, Gesundheit und Klimaschutz: „Wir haben hier in Bielefeld die konzeptionellen Grundlagen geschaffen, um die Verkehrswende anzugehen. Das Radfahren ist ein wichtiger Bestandteil, insofern hilft uns die Förderung sehr dabei, unserem Ziel, der Mobilitätswende, näher zu kommen. Menschen werden nur dauerhaft das Auto stehen lassen, wenn es attraktiv ist, Bus und Bahn zu nutzen, zu Fuß zu gehen oder auf das Rad zu steigen. Diese Förderung unterstützt unser Bemühen, das städtische Radwegenetz zu ertüchtigen und auszubauen.“

Der rund einen Kilometer lange Abschnitt ist Bestandteil der wichtigen Ost-West-Verbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen der Innenstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen Stieghorst, Hillegossen und Ubbedissen. Auch sollen die Schulwege zur Gesamtschule Stieghorst sowie zur Georg-Müller-Schule dadurch sicherer werden. Zudem dient die Strecke als Verbindung zu den drei angrenzenden Stadtbahnhaltestellen und zu den Einkaufsmöglichkeiten östlich der Stieghorster Straße. Der Weg befindet sich abseits befahrener Straßen innerhalb eines Grünzuges.

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