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Düsseldorfer Wohnungsvermieter erntet scharfe Kritik in der Sennestädter Südstadt

LEG-Kunden in Bielefeld kommt die Galle hoch

Bielefeld

Die Leute fühlen sich belästigt, bedrängt und verängstigt, aber auch vernachlässigt und ausgebeutet. Etliche Bewohner der LEG-Häuser in der Sennestädter Südstadt leben nicht mehr gerne dort. Alle Hilferufe in Richtung der LEG, des Stadtbezirks und der Politik sind offenbar wirkungslos verhallt. Denn es ändert sich nichts. Jetzt ruht ihre Hoffnung auf einer großen Gesprächsrunde am 15. September. Teilnehmen darf zu ihrer Verärgerung jedoch nur ein einziger Mieter.

Von Markus Poch

„Schwierige Gemengelage“ am Sennestädter Sandweg: Im Namen vor allem der älteren Bewohner wünschen sich die Nachbarn (von links) Grit Hoffmann (54), Jürgen Fritsche (67) und Wulf Buschmann (66) eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität in der LEG-Siedlung. Das Müllproblem sei nur eines von vielen. Foto: Markus Poch

Die Angelegenheit schwelt schon seit Monaten und betrifft viele Menschen. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen besitzt die LEG allein in der Südstadt 550 Wohnungen. Etliche davon liegen am Sandweg, wo die Not am größten ist. Vor allem ältere Bewohner, die dort größtenteils schon seit dem Bau der Siedlungsteile in den 50er bis 70er Jahren leben, klagen über mehrtägige Heizungsausfälle, Unterbrechungen in der Warmwasserversorgung, über Wasserschäden, feuchte Wände, vernachlässigte Spielplätze und generell über das Fehlen einer Person, die Verschlissenes einfach mal in Ordnung bringt.

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