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Stadtentwicklungsausschuss lehnt Abschaffung ab – Stadt will Abstellzonen einrichten

Leih-Scooter dürfen in Bielefeld bleiben

Bielefeld

Aus dem Stadtbild verschwinden werden die Leih-E-Scooter nicht. Das hatte sich zwar der Seniorenrat gewünscht und mindestens die Beendigung des so genannten Free-Floating-Systems gefordert. Denn die Zweiräder dreier Anbieter werden immer wieder zum gefährlichen Hindernis, wenn sie mitten auf Gehwegen abgestellt werden oder herumliegen. Der Stadtentwicklungsausschuss lehnt die Abschaffung aber ab. Verbesserungen soll es dennoch geben.

Von Peter Bollig

Wenn sie falsch abgestellt sind, werden Leih-Scooter auf Fußwegen oft zu Hindernissen für Passanten. Nach Protesten aus dem Seniorenrat soll sich das ändern. Foto: Thomas F. Starke

Die kündigte das Amt für Verkehr an, das zwar keinen „dringenden Handlungsbedarf“ feststellte, gleichwohl die Kritik des Seniorenbeirates nachvollziehen konnte. Das Ziel sei es nun, die Gehwege in Zukunft von diesen Hindernissen freizuhalten, indem nach und nach im Stadtgebiet Abstellmöglichkeiten geschaffen werden. Im Optimalfall soll es in jeder Bielefelder Straße speziell markierte oder mit Schildern gekennzeichnete Abstellzonen geben. Denn das Problem besteht, wie berichtet, beim so genannte Free-Floating-Verfahren darin, dass zwar die Anbieter ihre E-Scooter nur auf ganz bestimmten genehmigten Flächen anbieten dürfen. Die Nutzer aber dürfen sie nach der Fahrt an beliebigen Orten abstellen. Andere Nutzer können von dort aus ihre Fahrt antreten. An den Abstellorten herrscht oft Chaos, weil Nutzer beim Abstellen zu wenig Platz für Fußgänger lassen oder andere Passanten die Scooter mutwillig umwerfen.

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