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Neun Bielefelder Galerien öffnen Freitagabend bei „Artur“ ihre Türen

Lust auf Entdeckungen

Bielefeld

Die Bielefelder Galerien machen das Dutzend voll und präsentieren am Freitag, 8. Oktober, mit Artur das jährliche Galerie-Hopping. Die neun beteiligten Galerien öffnen von 19 bis 24 Uhr ihre Türen für kunstinteressierte Besucher.

Beteiligen sich am „Galerie-Hopping“ (von links): Audrey Hörmann (ajh.pm), Elke Werneburg (treppenhausgalerie), Gabriele Undine Meyer (Galerie GUM), Suncana Dulic (atelier D), Marion Dueball (Kunstraum Rampe), Reiner Tintel (Artists Unlimited Galerie), Heide Fernandes da Silva (Kulturhaus Ostblock), Imke Brunzema (Raumstation) und Katharina Bosse (ELSA) Foto: Artur

Neben dem „Neuling“ in der Szene, der Galerie ajh.pm von Audrey Hörmann an der Dornberger Straße, sind Artists Unlimited Galerie, Atelier D, Galerie GUM, Galerie Perspektive im Ostblock Kulturhaus, Kunstraum Rampe, Raumstation und Treppenhausgalerie in der Autokulturwerkstatt wie bereits in den Jahren zuvor wieder dabei. Es ist das Jahr der Kooperationen und Gruppenausstellungen.

Die Galerie Perspektive zeigt eine Ausstellung mit Werken von sechs Künstlerinnen des Kulturhauses. Der Kunstraum Rampe veranstaltet eine Gruppenausstellung mit 22 Künstlerinnen und Künstlern als Weiterentwicklung eines während des Lockdowns geborenen Internet-Projektes.

Bei ajh.pm ist das Video „Lick In The Past“ der französischen Künstlerin Laure Prouvost zu sehen, das eine Gruppe von jungen Menschen bei ihrem Roadmovie durch Los Angeles begleitet. Dem gegenüber stellt die Künstlerin Aufnahmen von Teenagern aus der französischen Provinz, die ebenfalls von Freiheitsdrang, Lebenshunger und Begierde angetrieben sind.

Die Ausstellung in der Artists Unlimited Galerie hat den Titel „ich habe das gefühl, dass sie das gefühl haben“. Lars Rosenbohm zeigt neue Arbeiten. Linien, Farben, Übermalungen, der Bau des Bildes, alles weckt Erinnerungen an Früheres aus dem Werk Lars Rosenbohms, löst es aber nie auf.

Das Atelier D von Suncana Dulic kooperiert in diesem Jahr mit ELSA von Katharina Bosse. In ihren jeweiligen Räumlichkeiten präsentieren sie die Ergebnisse eines Projektes des Londoner Künstlers Mike Crawford mit dem Titel „Verfallsdatum abgelaufen“, das auf einem Dachbodenfund veralteter Fotopapiere in diversen Fabrikaten basiert.

In der Galerie GUM (und bei tragbar, Ravensberger Straße) sind unter dem Titel „Wear & Tear“ die Ergebnisse der Kooperation zwischen der Modedesignerin Katrin Stallmann und dem Bielefelder Künstler theYoung zu sehen – ein spannender Dialog zwischen Upcycling Fashion und Stencil Art.

Der Kunstraum Rampe veranstaltet die Gruppenausstellung „Brücken schlagen“. Voraus ging ein Internetprojekt, denn auch im Lockdown sollten die Künstler der Galerie sichtbar bleiben. Nun sind sie durch ihre Werke in der Galerie präsent.

In der Galerie Perspektive im Ostblock Kulturhaus zeigen sechs Künstlerinnen des Kulturhauses in Malerei, Skulptur, Objekt und Installation ihre Sicht auf die Welt.

Die Raumstation zeigt leichte Gebilde aus Sperrholz, die jederzeit wieder in sich zusammenfallen könnten, der Bielefelder Künstlerin Rita Feldmann in der Ausstellung „Fragmentarisch instabil und ausbalanciert“: luftige Behausungen, deren Einzelteile intuitiv vor Ort ausbalanciert, umkonstruiert und repariert werden.

In der Treppenhausgalerie in der Autokulturwerkstatt (akw) zeigt die südafrikanische Künstlerin Liz Crossley in einer Auswahl von Arbeiten ihre Auseinandersetzung mit der heimischen Landschaft, ihrer Geschichte und den Themen Kolonialismus und Kapitalismus und beteiligt die Besucher mit partizipative Strategien.

Zur Orientierung gibt es in diesem Jahr wieder das Artur-Heft mit kurzen Texten, Abbildungen, Adressen, Lageplan und Zeiten, das an den Veranstaltungsorten und an einschlägigen Kulturorten ausliegt und Lust auf das diesjährige Galerie-Hopping machen wird.

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