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Neuerungen und Ausnahmen für Außengastronomie und die Einkaufsstraßen

Maskenpflicht in Bielefeld verlängert

Bielefeld

Die Stadt Bielefeld verlängert die Maskenpflicht in den bekannten Bereichen im Stadtgebiet bis zum 18. Juni. Es gibt jetzt aber für die Außengastronomie und die Einkaufsstraßen neue Ausnahmen von der Regelung.

Unter bestimmten Bedingungen kann in Bielefeld jetzt die Maske abgenommen werden. Foto: dpa/Marijan Murat

Stadtsprecherin Margit Schulte Döinghaus: „Eine entsprechende Allgemeinverfügung, die sich an die neuen Regeln der Coronaschutzverordnung des Landes anpasst, wurde am Sonntag, 6. Juni, im Internet unter www.bielefeld.de veröffentlicht. Die Ergänzungen betreffen die Öffnung der Außengastronomie. Danach kann die Maske am Sitz- oder Stehplatz der gastronomischen Einrichtung vorübergehend abgelegt werden.“

Laut Allgemeinverfügung können jetzt auch Personen, die in den Einkaufsstraßen Sitzgelegenheiten auf Mauern in Sitzhöhe oder auf Bänken einnehmen, ihre Maske abnehmen. Die Ausnahme zum Ablegen der Maske gilt jedoch nicht für das Sitzen auf dem Boden oder auf Bordsteinen.

Rollatorfahrerinnen und –fahrer dürfen beim Sitzen auf dem Rollator ebenfalls auf das Tragen einer Maske verzichten. Voraussetzung ist, dass in allen Fällen der Mindestabstand eingehalten wird.

Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger: „Wir freuen uns alle sehr über die sinkenden Infektionszahlen und über die deutlich bessere Lage in den Krankenhäusern. Und wir genießen alle die neuen Freiheiten, beim Einkaufen, in der Außengastronomie, im Freizeitbereich. Diese neuen Möglichkeiten führen dazu, dass die Einkaufsstraßen enorm voll sind, gerade in der Innenstadt. Das haben wir ja Freitag und Samstag gesehen.“

„Wir haben uns deshalb im Krisenstab dafür entschieden, die Maskenpflicht in den gut besuchten Einkaufsstraßen noch einmal zu verlängern – und zwar bis zum 18. Juni. Gleichzeitig passen wir die Allgemeinverfügung an neue Regeln der Coronaschutzverordnung an, insbesondere an die Öffnung der Außengastronomie. Die grundsätzliche Verlängerung der Maskenpflicht in der Innenstadt um zwei Wochen ist ein vertretbarer Eingriff in unsere Lebensqualität und hilft bei der Stabilisierung und bei der weiteren Verbesserung unserer Infektionszahlen“, sagt Nürnberger.

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