1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Bielefeld
  6. >
  7. „Mehr Anerkennung geht nicht!“

  8. >

Bielefelderin Dr. Petra Drewer auf Platz 2 beim Wettbewerb Professor des Jahres

„Mehr Anerkennung geht nicht!“

Bielefeld

„Ich brauche in diesem Jahr keine Weihnachtsgeschenke, denn das schönste Geschenk haben mir schon meine Studierenden gemacht“, sagt Dr. Petra Drewer. Die gebürtige Bielefelderin, die am Gymnasium Heepen ihr Abitur ablegte und seit 2003 als Professorin an der Hochschule Karlsruhe im Studiengang „Kommunikation und Medienmanagement“ lehrt, wurde von ihren Studenten für den Wettbewerb „Professor des Jahres 2021“ nominiert.

Von Uta Jostwerner

Professor Dr. Petra Drewer wurde 1970 in Bielefeld geboren. Sie wurde jetzt mit dem zweiten Platz beim deutschlandweiten Wettbewerb „Professor des Jahres“ ausgezeichnet. Foto: Hochschule Karlsruhe

„Mehr Anerkennung geht nicht“, jubilierte Drewer. Mehr Anerkennung geht doch! Denn wie am Donnerstag bekannt wurde, belegt die Hochschulprofessorin beim deutschlandweiten Wettbewerb den zweiten Platz in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften.

Der Titel „Professor des Jahres“ wird seit 2006 in vier Kategorien von der Unicum Stiftung an Professorinnen und Professoren verliehen, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen. „Ich sehe es als zentralen Teil meiner Tätigkeit, den Studierenden nicht nur fachliche Kompetenzen und Wissen mit auf den Weg zu geben, sondern ihnen auch mögliche Wege in die Berufswelt aufzuzeigen und zu eröffnen“, so die glückliche Preisträgerin nach der Bekanntgabe der Ehrung.

„Da ich mit großer Leidenschaft Terminologiewissenschaftlerin bin, kommt gar nichts anderes in Frage, als zu versuchen, die Studierenden mit dieser Leidenschaft anzustecken“, betont Petra Drewer außerdem.

Mit der Auszeichnung „Professor des Jahres“ ehrte die Unicum-Stiftung in diesem Corona-Jahr besonders jene Dozentinnen und Dozenten, die die Krise als besondere Herausforderung verstanden und ihren Studierenden trotz Pandemie mit Rat und Tat beiseite gestanden hatten.

Petra Drewer

Petra Drewer wurde 1970 in Bielefeld geboren, wuchs in Heepen auf und studierte „Technisches Übersetzen“ mit den Sprachen Spanisch, Französisch und Englisch sowie die technischen Nebenfächer Elektrotechnik und Maschinenbau in Hildesheim, wo sie auch in „Kognitiver Linguistik„ promovierte. 2003 folgte sie einem Ruf als Professorin an die Hochschule Karlsruhe und blieb.

„Die Baden sind sehr herzliche Menschen und von hier aus ist man schnell im Süden“, sagt Petra Drewer. Einige Zeit später folgte ihr ihr Ehemann, ein gebürtiger Stieghorster, nach Karlsruhe. Inzwischen lebt auch ihre Mutter dort in einem Pflegeheim. Drewer: „Dennoch, die Verbindung nach Bielefeld ist nie abgebrochen. Hier leben unsere Freunde, Verwandten und Patenkinder.“

Startseite
ANZEIGE