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Wahlkampfauftakt der OWL-SPD – Energieversorgung in NRW ein Schlüsselthema

Mehr Windräder und Solarzellen nötig

Bielefeld

Das Thema Energieversorgung treibt auch die SPD in OWL um. Ein Gas-Embargo gegen Russland etwa würde auch in NRW Hunderttausende Unternehmen belasten und Arbeitsplätze gefährden, gibt der Landtagsabgeordnete Christian Dahm (58) aus Herford am Wochenende zum Wahlkampfauftakt der Sozialdemokraten in Ostwestfalen-Lippe zu bedenken. „Man kann nicht einfach den Hebel umstellen“, sagt er. „Die Energieversorgung muss sicher bleiben.“

Von Paul Edgar Fels

Sie wollen (wieder) in den Landtag. Vorne von links: Ellen Stock, Christian Dahm, Rachel Hasler und Stefan Schneidt. 2. Reihe v.l.: Christina Kampmann, Andreas Schröder, Dennis Maelzer und Nora Wieners sowie 3. Reihe v.l.: Alexander Baer, Nesrettin Akay, Thorsten Klute und Christian Obrock. Es fehlen Christina Weng (Minden/Bad Oeynhausen), Michael Sprink (Paderborn) und Roger Voigtländer (Paderborn). Foto: Thomas F. Starke

Damit ist die OWL-SPD auf Kurs der Ampelkoalition im Bund. Doch was tun, um die Abhängigkeit von Gas und Öl aus Russland möglichst schnell abzubauen? Noch mehr Windräder im Kreis Paderborn? „Jetzt müssen erstmal andere Landesteile nachlegen“, betont Dahm, der seit 2017 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Düsseldorf ist. Aber auch die Region biete noch Potenzial, wenn auch eher geringes. Zwischen Lemgo und Bad Salzuflen könnten zwei Windräder aufgestellt werden, nennt Ellen Stock (55), Vorsitzende des Kreisverbandes Lippe, ein Beispiel: „Das wird derzeit geprüft.“ Wichtig sei die Frage, wie man die Akzeptanz bei den Bürgern für weitere Windräder gewinnen könne.

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