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In seiner Autobiografie erhebt der verurteilte Ex-Top-Manager Vorwürfe gegen Justiz und Strafvollzug

Middelhoffs Anklage

Bielefeld (WB/OH/in). Gefängnis statt großer Deals, Untersuchungshaft statt Unterhaltungsbranche, Freigänger statt Vielflieger: Das Leben des früheren Topmanagers Thomas Middelhoff ist im November 2014 durch die Verurteilung zu drei Jahren Haft auf den Kopf gestellt worden.

Thomas Middelhoff, hier am 11. September 2014 vor dem Landgericht Essen, hat eine Autobiografie veröffentlicht. Foto: imago

In einer am Donnerstag erscheinenden Autobiografie rechnet der 64-Jährige jetzt mit Gerichten, dem Strafvollzug und Weggefährten ab. Das WESTFALEN-BLATT hat sie bereits gelesen.

Lange war Middelhoff zum Schweigen verdammt, saß der einst millionenschwere Bielefelder im Gefängnis. Jetzt meldet sich der inzwischen 64-jährige Freigänger zu Wort: in der Autobiografie »A 115 – Der Sturz«.

Das Buch ist vor allem eine Abrechnung mit der Justiz, dem Strafvollzug und früheren Weggefährten. Von einem gefallenen Mann, der sich für unschuldig hält.

Worum es Middelhoff vordergründig geht, macht er im Vorwort deutlich: »Dieses Buch ist jenen gewidmet, die an der Gerechtigkeit in Gerichtssälen zweifeln, sowie jenen, die mit den Unzulänglichkeiten des geschlossenen Vollzugs konfrontiert sind.«

Was folgt, ist seine Geschichte vom Tag der Verurteilung am 14. November 2014 inklusive Verhaftung noch im Gerichtssaal bis zur Einstellung eines weiteren anhängigen Verfahrens gegen ihn am 17. Mai 2017.

Lesen Sie eine Sonderseite zu der Middelhoff-Autobiografie am Mittwoch, 6. September, im WESTFALEN-BLATT.

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