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Ein Kommentar zur Verkehrswende in Bielefeld

Miteinander reden statt unversöhnlicher Schärfe

Schnell bilden sich zwei etwa gleichgroße Lager, wenn es um die Verkehrswende geht. Im Mittelpunkt steht die Zukunft des Autos. Die einen können es nicht schnell genug aus den Innenstädten verbannen, die anderen kämpfen erbittert um jeden Parkplatz und gegen den Rückbau von Straßen.

Von Michael Schläger

Wem gehört die Stadt? Wenn über die Verkehrswende diskutiert wird, bilden sich schnell zwei gleichgroße Lager. Foto: Oliver Werner

Diese Woche hat gezeigt: In Bielefeld hat die Auseinandersetzung inzwischen eine unversöhnliche Schärfe erreicht. Die Grünen als mächtiger Partner im Rathaus-Bündnis sehen die Innenstadt als teuren, knappen Raum, für den man entsprechend bezahlen muss, wenn man ihn mit dem Auto nutzen will. So hat es Fraktionschef Jens Julkowski-Keppler im Interview mit dieser Zeitung formuliert. „Die Grünen beharren auf ihrer ideologisch fixierten Verkehrspolitik, die einseitig das Fahrrad bevorzugt“, reagiert darauf die CDU.

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