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Bielefeld ist bunte Flaniermeile – Handel ist zufrieden

Mitternachts-Shopping zieht viele auswärtige Kunden an

Bielefeld (WB). Mit zurückhaltender Zufriedenheit hat der Bielefelder Handel auf das Mitternachts-Shopping am Samstag reagiert: Tausende flanierten durch die Innenstadt, in den Geschäften und Kaufhäuser waren »die Umsätze vollkommen in Ordnung«.

Uwe Koch

So bunt ist Bielefeld: Vanessa Scheffczyk zeigt im »Party-Balloon«, wie vielfältig und attraktiv die Geschäfte sind. Fotos: Mike-Dennis Müller Foto:

Zu diesem entspannten Fazit kamen am Ende des langen Tages Johannes Göke (Peek&Cloppenburg) von der Werbegemeinscahft »City rund um die Bahnhofstraße«, ECE-Center-Manager Michael Latz, Karstadt-Geschäftsführer Uwe Mönninghoff und Referent Jörg Beyer vom Handelsverband Ostwestfalen-Lippe.

Besonders Beyer zeigte sich über den Zuspruch von auswärtigen Besuchern erfreut. Das bewiesen die »vielen auswärtigen Kennzeichen, die in den Parkhäusern der Bielefelder Innenstadt abgestellt« worden seien. Im übrigen erinnerte Jörg Beyer an das Alleinstellungsmerkmal des Bielefelder Mitternachts-Shopping in der Region: »Da müssen Sie bis Hannover oder Dortmund fahren, um bis 24 Uhr einkaufen zu können.« Da habe Bielefeld etwas Besonderes zu bieten, und das werde auch angenommen.

»Nicht der Superhammer«

Familien mit Kindern nutzten weitgehend den Tag zum Bummeln, Schauen und Einkaufen, gegen 19 Uhr wandelte sich das Publikum in den Einkaufstraßen der Stadt: Mehr und mehr eroberten Singles, Paare und vor allem Nachtschwärmer das Terrain. »Es wurde gut und gemischt gekauft«, sagte Uwe Mönninghoff, »Haushaltswaren und Mode waren stark.« ECE-Manager Michael Latz freute sich über die komplette Teilnahme seiner Fachgeschäfte, denn das seien »110 Gründe mehr gewesen, zum Mitternachts-Shopping« zu gehen. Die Umsätze seien »zufriedenstellend« gewesen, resümierte Johannes Göke, wenngleich es »nicht der Superhammer war«.

Zwar habe man mit diesem Late-Night-Shopping der Fußballweltmeisterschaft und den konkurrierenden TV-Übertragungen im Juni ausweichen wollen, doch habe das Finale der Champions-League wohl doch einige im Fernsehsessel sitzen lassen.

Gleichwohl sorgten angenehmen Sommerabend-Temperaturen gerade in der Gastronomie für Platzmangel. »Ein toller Termin«, sagte Johannes Göke. »Es war bis April kalt genug.« Und wer bis Mitternacht noch nicht des Flanierens müde war, der ging dann ins Café Europa: Hier dauerte das ECE »Loom Night Life« bis in den frühen Morgen.

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