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Bielefelds Corona-Schnelltest-Anbieter zu schwarzen Schafen – Für Abrechnung reicht einfache Excel-Tabelle

„Mogeln – das geht gar nicht“

Bielefeld

Bundesweit gibt es inzwischen eine Reihe von Betrugsvorwürfen gegen Anbieter von Corona-Schnelltests. Sie sollen nicht durchgeführte Tests in großem Umfang abgerechnet haben. Mit diesen „schwarzen Schafen“ wollen die Bielefelder Test-Anbieter nicht in einen Topf geworfen werden.

Von Michael Schläger

Für den Bürger ist der Corona-Schnelltest kostenlos, die Anbieter können pro Test maximal 18 Euro abrechnen. Foto: Thomas F. Starke

„Wir bewahren ein halbes Jahr die Daten darüber auf, wen wir wann getestet haben“, sagt Franz Schaible, dessen Stiftung Solidarität 19 der aktuell 57 Teststellen in der Stadt betreibt. „Jederzeit abrufbar“ sind die Testangaben auch beim Medizintechnik und Reha-Spezialisten PVM, der in Bielefeld aktuell sieben Testzentren unterhält. Da es sich um sensible Personendaten handelt, werden die besonder geschützt „eingelagert“. „Wir haben einen Ruf zu verlieren“, sagt PVM-Chef Markus Wendler. „Mogeln geht bei uns gar nicht.“

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