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Missglückter Raubüberfall in Bielefeld: Täter schießt und flüchtet – Zeugen gesucht

Mordkommission sucht weiter nach falschen Paketboten

Bielefeld (WB/hz). Nach den Schüssen eines falschen Paketboten auf der Heckstraße laufen die Ermittlungen der Mordkommission »Heck« weiter mit Hochdruck. Für die zwei bislang unbekannten Täter liegen fünf Tage nach dem versuchten Tötungsdelikt im Osten der Innenstadt nun Beschreibungen vor.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Nach den bisherigen Zeugenaussagen handelte es sich bei dem Schützen, der mindestens dreimal aus seiner Faustfeuerwaffe geschossen hatte, augenscheinlich um einen Deutschen, der mit der gelb-roten Jacke des DHL-Paketdienstes bekleidet war. »Der Mann hielt während seiner Flucht eine Waffe in der Hand, war laut Zeugenaussagen etwa 1,80 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt und hatte eine kräftige, untersetzte Figur«, sagte Polizeisprecherin Sonja Rehmert. Der Gesuchte trug einen Bart und hatte kurze, helle Haare.

Sein Komplize war nach Zeugenaussagen maskiert und trug einen schwarzen Kapuzenpullover. Er wird als etwa 1,75 Meter groß und 20 bis 30 Jahre alt beschrieben.

Bisher kein einziger Zeugenhinweis

Da nach der Veröffentlichung zu der Tat bislang kein einziger Zeugenhinweis bei der Polizei Bielefeld einging, bittet die Mordkommission »Heck« weiterhin dringend um Hinweise. Zudem wurden im Bereich um den Tatort Heckstraße von Polizisten Plakate mit Fahndungsaufrufen aufgehängt.

Wer am Montag, 5. August, gegen 10.53 Uhr, verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich unter 0521/5450 beim Kriminalkommissariat 11 melden.

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