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Politischer oder religiöser Hintergrund offenbar auszuschließen

Moscheebrände aufgeklärt

Bielefeld (WB/bex/dpa). Die Brände in zwei Moscheen in Bielefeld sind offenbar von einem Einbrecher gelegt worden, der es auf Geld und Wertgegenstände abgesehen hatte. Ein politischer oder religiöser Hintergrund ist nach Polizeiangaben auszuschließen.

In dieser Moschee an der Herforder Straße in Bielefeld brannte es im August. Das Bild zeigt (von links) Cemil Sahinöz, Muzaffer Zorla, den Zentralratsvorsitzenden Aiman Mayzek und Demir Ismail. Foto: Bernhard Pierel

Tatverdächtig ist ein 32-jähriger Bielefelder, der einschlägig vorbestraft ist und derzeit wegen eines Einbruchs in eine Bielefelder Tankstelle in U-Haft sitzt. Er habe die Einbrüche in die Bielefelder Moscheen eingeräumt. Weil er dort nur wenig erbeutet habe, soll er aus Frust Korane angezündet haben. Der Mann wurde durch DNA-Spuren an beiden Tatorten überführt.

In den Moscheen an der Detmolder und Herforder Straße waren am 11. und 19. August Korane angezündet worden.

In einer Pressekonferenz der Polizei hieß es, für einen Brandanschlag auf eine Moschee in Bad Salzuflen im Oktober komme der Mann nicht infrage. Zum Ermittlungsstand in diesem Fall wollte sich die Polizei am Freitag nicht äußern

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