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Kommentar zum Abgang von Bielefelds Planungsdezernenten

Moss stürzt die Politik in ein Dilemma

Bielefeld

Geht es nach dem gesunden Menschenverstand, dann kann man einem Vorhaben wie dem von Planungsdezernent Gregor Moss, sich dreieinhalb Jahre vor Auslaufen der Amtszeit abwählen zu lassen, um eine ordentliche Pension zu kassieren, nur eine Absage erteilen. Bei Ruhestandsbezügen von 72 Prozent der vorherigen Besoldung wären knapp 300.000 Euro aus der Stadtkasse fällig. Einfach so. Ohne Gegenleistung. Ein Eintrag Bielefelds im nächsten Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler wäre das Mindeste, was folgt.

Michael Schläger

Planungsdezernent Gregor Moss will das Rathaus vor Ablauf seiner Amtszeit verlassen. Foto: Bernhard Pierel

Leider geht es in der Politik nicht immer nach dem gesunden Menschenverstand. So kann man auch zu dem Schluss kommen, dass es für das Rathaus deutlich teurer würde, wenn in seiner Chefetage an entscheidender Position fast vier Jahre jemand sitzt, der auf seinen Job einfach keinen Bock mehr hat.

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