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Corona: Inzidenzwert in Bielefeld unverändert – Mehr Impfstoff zugesagt

Mutationen nehmen weiter zu

Bielefeld (WB/wie)

Die Nachweise von Corona-Mutationen in Bielefeld nehmen weiter zu. Insgesamt gibt es nun bereits 43 solcher Fälle. Der Inzidenzwert bleibt unverändert bei 42,2, außerdem gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen.

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Der Inzidenzwert in Bielefeld liegt weiterhin bei 42,2, doch die Nachweise von Corona-Mutationen nehmen weiter zu. Im Impfzentrum soll in der nächsten Woche mehr geimpft werden. Foto: Thomas F. Starke

Am Freitag meldete die Stadt Bielefeld dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) 18 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Bielefelderinnen und Bielefelder auf 9.915. Die Zahl der Genesenen liegt bei 7.979.

Von den 43 laborbestätigten Corona-Mutationen sind 29 (+7) die britische Variante und 8 Fälle die südafrikanische. Sechs Fälle sind noch in der sogenannten Sequenzierung, bei der festgestellt wird, um welche Variante es sich genau handelt. In allen Fällen läuft eine erweiterte Kontaktnachverfolgung.

In den letzten sieben Tagen (13. bis 19. Februar) hat es in Bielefeld insgesamt 141 neue Corona-Fälle gegeben. Davon waren 22 Mutanten – das entspricht 15,6 Prozent. 11,3 Prozent davon waren die britische Variante, null Prozent die südafrikanische und 4,3 Prozent sind noch in der Sequenzierung.

Die Meldeinzidenz der letzten sieben Tage steht unverändert bei 42,2 pro 100.000 Einwohnern.

Aktuell werden 62 Menschen wegen einer Corona-Infektion in den Bielefelder Krankenhäusern behandelt, 16 davon liegen auf der Intensivstation und 11 werden auch beatmet.

In der Stadt Bielefeld gibt es zudem zwei weitere Sterbefälle: zwei Männer im Alter von 77 und 85 Jahren. Seit Beginn der Pandemie verzeichnet Bielefeld damit bisher 270 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Zahlen aus dem Impfzentrum

Am Donnerstag wurden 180 über 80-Jährige im Bielefelder Impfzentrum geimpft und 199, die beruflich berechtigt sind. Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zur aktuellen Impfsituation: „Seit dem Start im Impfzentrum vor elf Tagen haben wir fast 2.000 Impfdosen an Menschen über 80 Jahren und fast 900 an die berechtigten Berufsgruppen verimpfen können. Das ist ein guter Anfang. Für die nächste Woche sind uns von der Landesregierung etwa 1.300 Dosen für die über 80-Jährigen und sogar mehr als 2.400 Dosen für die aus beruflichen Gründen berechtigten Menschen zugesagt.“

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