Update: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß – Bielefelderin in Klinik geflogen – mit Video

Mutter schwebt in Lebensgefahr

Bielefeld/Bad Salzuflen (WB/cm/hz). Ein Auto und ein Transporter sind am Sonntag auf der Ostwestfalenstraße frontal ineinander gekracht. Fünf Personen, darunter ein Kleinkind (2) und seine Mutter aus Bielefeld, wurden verletzt. Die 25-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Die Straße war bis 13.15 Uhr gesperrt.

Die beiden Unfallautos wurden beim Zusammenstoß völlig zerstört. Foto: Christian Müller

Der Unfall ereignete sich gegen 9.10 Uhr bei Bad Salzuflen zwischen der Kreuzung Bextener Straße und dem Kreisverkehr Oerlinghauser Straße. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr eine 25-jährige Bielefelderin mit einem zweijährigen Sohn in einem Audi A3 in Fahrtrichtung Bielefeld. Dabei kam ihr ein polnischer Renault Traffic entgegen. In diesem Kleinbus saßen ein 19-jähriger Fahrer und zwei Frauen (38/41). Die beiden Fahrzeuge krachten mit voller Wucht frontal ineinander, berichtete Feuerwehrsprecher Daniel Hobein.

Zwischen den oben genannten Kreuzungen geriet der Kleinbus in einer lang gezogenen Rechtskurve aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, heißt es von der Polizei. Dort kollidierte das Fahrzeug frontal mit dem entgegenkommenden Audi der 25-jährigen Bielefelderin, die noch versucht hatte, dem Renault auszuweichen, die Kollision aber nicht mehr verhindern konnte.

Die Bielefelderin wurde bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und mit Rettungshubschrauber Christoph 13 in eine Klinik nach Bielefeld geflogen. „Wie durch ein Wunder blieb der zweijährige Sohn der Fahrzeugführerin, der sich ordnungsgemäß gesichert in einem Kindersitz auf der Rücksitzbank befand, nahezu unverletzt“, sagte ein Polizeisprecher. Trotzdem wurde der Steppke zu einer gründlichen Untersuchung ins Bielefelder Kinderkrankenhaus gebracht.

Die drei Insassen des Renaults wurden ebenfalls verletzt und von Rettungswagenbesatzungen in umliegende Kliniken gebracht, konnten diese aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Autos wurden sichergestellt und abgeschleppt. Zur Klärung des Unfallherganges und der Unfallursache wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Im Einsatz waren neben den Rettungskräften etwa 30 Brandbekämpfer aus Bad Salzuflen, darunter die hauptamtliche Wache und die Löschgruppe Biemsen-Ahmsen.

Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Aufräumarbeiten war die Ostwestfalenstraße bis 13.15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde von Polizisten abgeleitet. Die Polizei bedankt sich noch einmal ausdrücklich bei den Ersthelfern, die die Verletzten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus den Fahrzeugen gerettet und vorbildlich betreut hatten.

Warum die Fahrzeuge auf nahezu gerader Strecke zusammengekracht sind, ermittelt jetzt die Polizei.

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