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Sterne in allen Variationen gibt es in der Weihnachtszeit auf Märkten oder in Fenstern

Nachfahren des biblischen Sterns

Bielefeld (WB). Er gehört zum Fest wie der Tannenbaum oder der Weihnachtsmann – der Stern. In allen Variationen findet man ihn auf dem Weihnachtsmarkt, in den Fenstern der Häuser und Geschäfte.

Studentin Noa Hübner arbeitet im Sternladen auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Bernhard Pierel

Vorbild für den Weihnachtsstern ist der Stern von Bethlehem, der nach Darstellung des Matthäusevangeliums die Weisen aus dem Morgenland zu dem Haus in Bethlehem, in dem Jesus geboren worden war, führte. Erstmals in Verbindung mit dem Weihnachtsfest gebracht wurde er wohl ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Pommersche Brüderanstalt bei Stettin verkaufte als Spitze für den Weihnachtsbaum einen Weihnachtsstern, um 1870 sollen in Wohnstuben von Webern in der sächsischen Schweiz selbst gebaute Leuchtsterne in der Form flacher Sterne mit pyramidalen Zacken gehangen haben. Ende des 19. Jahrhunderts tauchten die Weihnachtssterne dann auch im Erzgebirge auf.

Danach wurde der Stern als wegweisendes Symbol in der Tradition neben Weihnachtsengel und Weihnachtskrippe zu einem wichtigen Element des Weihnachtsschmucks, das einen direkten Bezug zum Christentum aufweist. Er dient auch als Vorbild für kleinere Elemente beim Christbaumschmuck. Der Weihnachtsstern gilt als Symbol für die biblische Geschichte von Weihnachten.

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