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Mobile Kampagne für Corona-Schutzimpfungen in Bielefelds sozialen Brennpunkten gestartet

Nur jeder Sechste will den Virusschutz

Bielefeld

Die mobile Kampagne für Coronavirus-Schutzimpfungen in Bielefelds sozialen Brennpunkten hat begonnen. Auftakt war am Samstag vor Pfingsten in der Plattenbau-Siedlung Oberlohmannshof im Stadtteil Jöllenbeck. Das Interesse war gering: 1200 Bewohner konnten sich offiziellen Angaben zufolge Impfen lassen, nur 217 Menschen nahmen das Angebot an.

Jens Heinze

Andreas Grossen (46, 2. von links) war einer von 50 Bewohnern des Quartiers Oberlohmannshof, die am Samstag bis 11 Uhr zur Coronavirus-Schutzimpfung erschienen waren. Danach gab es einen Erfahrungsaustausch mit (von links) Bielefelds Sozialdezernenten Ingo Nürnberger, Theodor Windhorst (medizinischer Leiter des Impfzentrums) und Ingo Schlotterbeck (organisatorischer Leiter des Impfzentrums). Foto: Jens Heinze

„Wir impfen von acht bis acht“, sagten Theodor Windhorst und Ingo Schlotterbeck, die beiden führenden Köpfe des Bielefelder Impfzentrums. Um 8 Uhr morgens nahmen die 30 Mitarbeiter der mobilen Impfstation auf dem Wendehammer der Sackgasse Orionstraße den Betrieb unter freiem Himmel bei strömendem Regen und starken Windböen auf. Um 20 Uhr abends wurde die aus mehreren Zelten, Krankenwagen und Kleintransportern bestehende Einrichtung, intern „Wagenburg“ genannt, wieder geschlossen.

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