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Pilotprojekt in der JVA Bielefeld-Brackwede: Gefängnis-Leitung sucht freiwillige Teilnehmer und spricht von möglicher „Win-win-Situation“

Opfer mit Tätern ins Gespräch bringen

Bielefeld

Vor einem in Deutschland und vielen anderen Ländern noch ungewöhnlichen, weil aufwendigen Experiment steht die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede: Anstaltsleiter Uwe Nelle-Cornelsen (57) sowie seine Gefängnis-Psychologinnen Verena Hanswillemenke (31) und Cornelia Wylenzek (44) suchen Opfer von Straftaten, um sie mit Tätern vergleichbarer Delikte aus dem „hauseigenen Fundus“ ins Gespräch zu bringen.

Von Markus Poch

Nach vielen Vorgesprächen unter Opfern wie Tätern soll hier der eigentliche Täter-Opfer-Kreis stattfinden: Gefängnispsychologin Verena Hanswillemenke (31) im kirchlich geprägten Mehrzweckraum der JVA Brackwede.Typische Ansicht der JVA Brackwede: An allen Ecken des Altbaus von 1977 überragen solche Überwachungskanzeln die Gefängnismauer. Derzeit wird das Hafthaus erweitert.Uwe Nelle-Cornelsen (57), Leiter der JVA Bielefeld-Brackwede. Foto: Markus PochThomas F. Starke

Vor einem in Deutschland und vielen anderen Ländern noch ungewöhnlichen, weil aufwendigen Experiment steht die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Brackwede

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