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Bielefelder Produzentengalerie: Ausstellung „Windows“ zeigt Motiv des Fensters als Schnittstelle von drinnen und draußen

Ordnung ins Chaos bringen

Bielefeld (WB)

Seit Leon Battista Alberti im 15. Jahrhundert in seiner Abhandlung über die Malerei die Metapher vom Bild als einem offenen Fenster zur Welt aufgestellt hat, ist das Fenstermotiv verknüpft mit einer an die Zentralperspektive gebundenen Illusionsmalerei, die die dreidimensionale Wirklichkeit der äußeren Welt auf die zweidimensionale Ebene des Bildträgers überträgt.

Uta Jostwerner

Fotorealistische Illusionsmalerei und Abstraktion bringt Andrea Ridder in ihren Fensterbildern unter einen Hut. Foto: Thomas F. Starke

Doch über seine abbildende Funktion hinaus verführen die Eigenschaften der Flächigkeit, Rahmung und rasterartigen Binnengliederung des Fensters ebenso wie die Transparenz und das Spiegelungsvermögen des Glases zur künstlerischen Auseinandersetzung mit den Grenzen von innen und außen. Ein beliebtes Wirkungsfeld also für Maler aller Epochen. Diesbezüglich sowie darüber hinaus aufgrund ihrer meisterhaften, illusionsmalerischen Techniken befindet sich die Bielefelder Malerin Andrea Ridder mit ihrer neuen Serie von Fensterbildern in bester Gesellschaft.

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