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Potenzialanalyse der Kreise und der Stadt Bielefeld mit dem Fraunhofer-Institut ergab:

OWL als Wasserstoff-Region geeignet

Detmold/Minden

Bei der Suche nach alternativen Lösungen im Bereich der Energieerzeugung und -nutzung könnte Ostwestfalen-Lippe künftig eine größere Rolle spielen. Die Region ist als Wasserstoffregion gut geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt das Projekt „HyDrive OWL“. Als Ort einer möglichen Wasserstoffproduktion käme die Müllverbrennungsanlage (MVA) Bielefeld in Betracht.

Von Paul Edgar Fels

Von der Elektrolyse, über den Transport zur Tankstelle hin zur Wasserstoffregion OWL: Landrätin Anna Katharina Bölling (Minden-Lübbecke), Martin Hübner (Dezernatsleiter Paderborn), Landrat Jürgen Müller (Herford), Kreisdirektor Klaus Schumacher (Höxter), Ute Röder (Verwaltungsvorstand Kreis Lippe), Landrat Sven-Georg Adenauer (Gütersloh), Corinna Horstmeier (Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld) und Landrat Axel Lehmann (Lippe) haben die Potenziale der Region herausgehoben. Foto: Kreis Lippe

Während der Potenzialanalyse haben die Kreise Lippe und Minden-Lübbecke sowie die Stadt Bielefeld zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) die Voraussetzung für die Erzeugung, Verteilung und Nutzung vor Ort betrachtet. Beim Thema Nutzung waren aber auch die übrigen OWL-Kreise eingebunden. „Wir wollen Vorreiter beim Klimaschutz in NRW sein“, sagte der Landrat des Kreises Lippe, Axel Lehmann (SPD). Er spricht von einem „starken Signal“ der gesamten Region beim Thema Wasserstoff. „Gerade, weil wir über den Tellerrand hinausschauen und nicht nur die Mobilitätswende, sondern auch Chancen einer ‚sauberen‘ Industrie in den Blick nehmen.“

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