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Heimatverein Jöllenbeck bringt aktualisierte Infotafel am Standort der alten Schule Heidsieker Heide an

Pauken in der Schule, feiern bei Nena

Bielefeld

Ein wenig musste die damalige Bezirksregierung in Minden offensichtlich nachhelfen. 1895 schickte sie einen Brief an den zuständigen Landrat, dass der Unterricht in der Jöllenbecker Schule an seine Grenzen stoße – selbst für damalige Verhältnisse waren 100 Kinder pro Klasse wohl zu viel. Und so gab es die deutliche Aufforderung, eine neue Schule zu bauen.

Von Hendrik Uffmann

Über den neuen Stein mit der aktualisierten Informationstafel freuen sich (von links) Andrea Strobel (Bezirksamt), Bezirksbürgermeister Mike Bartels, Hans Klöne (Heimatverein), Heidi Lämmchen (stellvertretende Bezirksbürgermeisterin) und Uwe Biermann, Vorsitzender des Heimatvereins Jöllenbeck.Eine historische Aufnahme des Hauses, als dort noch Kinder unterrichtet wurden.So sah das Gebäude aus, kurz bevor es im Juli 2019 abgerissen wurde. Foto: Hendrik UffmannHeimatverein JöllenbeckHendrik Uffmann

1900 begann dann der Bau auf dem Grundstück an der Ecke Jöllenbecker Straße/Heidsieker Heide, das das Amt Jöllenbeck für 1200 Reichmarks vom Hof Dünkeloh gekauft hatte. Die Wahl des Standorts, der aus heutiger Sicht eher etwas abseits liegt, habe damals durchaus Sinn ergeben, erklärt Hans Klöne, Ehrenvorsitzender des Heimatvereins Jöllenbeck: „Denn durch die Industrialisierung waren neue Siedlungen in Jöllenbeck entstanden. Vor allem aber gab es auf den umliegenden Höfen viele Kotten, die von sehr kinderreichen Familien bewohnt wurden.“

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