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Drei von fünf Vizepräsidenten fallen durch – neuer Präsident wird am 5. September ernannt

Paukenschläge bei IHK-Wahl

Bielefeld

Faustdicke Überraschungen bei der Wahl zur Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen: Drei von fünf Vizepräsidenten, die erneut auf der Kandidatenliste standen, sind nicht mehr in das Parlament der Wirtschaft gewählt worden. Auch weitere Unternehmerpersönlichkeiten unter den 102 Bewerbern für 74 Plätze haben es nicht erneut in die Vollversammlung geschafft. Diese muss in der konstituierenden Sitzung am 5. September einen Nachfolger für Präsident Wolf D. Meier-Scheuven wählen. Der 62-Jährige scheidet nach zwei Amtsperioden satzungsgemäß aus.

Von Oliver Horst

Nur zwei der fünf Vizepräsidenten, die auf der Kandidatenliste standen, sind in die neue IHK-Vollversammlung gewählt worden. Foto: Thomas F. Starke/Bernhard Pierel

Nach den Paukenschlägen beim Wahlausgang fallen für die Besetzung des Spitzenamtes einige naheliegende Optionen weg. Denn aus dem bisherigen, zehnköpfigen Präsidium sind nur noch die Vizepräsidenten Markus Miele vom gleichnamigen Gütersloher Hausgerätehersteller und Albert Christmann, Chef des Bielefelder Oetker-Konzerns, für die neue Vollversammlung gewählt worden. Ob sie Ambitionen aufs Präsidentenamt haben, ist unklar. Der Gütersloher Fotofachhändler Rainer Schorcht, der geschäftsführende Gesellschafter der Engeraner Bau-Gruppe Bockermann Fritze, Klaus Bockermann, sowie Frank Dierkes (Geschäftsführer der PRG Präzisions-Rührer GmbH in Warburg) haben es dagegen nicht wieder ins Wirtschaftsparlament geschafft. Bockermann und Schorcht sind seit acht Jahren Vizepräsidenten, Dierkes war 2018 zum ersten Mal ins Präsidium gewählt worden.

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