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CDU und FDP beklagen, dass das geplante Bielefelder Bauprogramm dem tatsächlichen Bedarf an neuen Räumen nicht entspricht

Politik streitet um Rangfolge der Schulbauprojekte

Bielefeld

Vor allem die Schulen sollen profitieren, wenn die Stadt mit ihrem geplanten, 900 Millionen Euro schweren Bauprogramm 109 Bauprojekte bis 2030 angeht. Drei Viertel des Geldes fließt in die Sanierung, Erweiterung oder den Neubau von Schulen. Damit ist die Politik grundsätzlich einverstanden. Streit gibt es aber über die Reihenfolge der Projekte.

Von Peter Bollig

Die FDP schlägt vor, den geplanten Neubau der Martin-Niemöller-Gesamtschule zurückzustellen, um die dringend benötigte Erweiterung von Grundschulen zu beschleunigen. Foto: Hans-Werner Büscher

Aus etlichen Bezirksvertretungen gibt es den Wunsch, Maßnahmen in ihrem Stadtteil vorzuziehen, weil die Raumnot in Schulen drängt. Auch im Schulausschuss kam Kritik, dort von der Opposition. Marcus Kleinkes (CDU) legte eine Liste mit Schulen vor, die „schnelle Hilfe brauchen“. Beispiel Diesterwegschule, Grundschule Quelle und Grundschule Ummeln: Dort fordert die CDU den Baubeginn noch in diesem Jahr statt erst 2026 oder 2027. „Und an den Gymnasien bräuchten wir zehn bis zwölf neue Klassen, die kämen aber erst 2027, ein neues Gymnasium erst 2029. Das ist zu spät“, so Kleinkes.

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