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Betrug aufgeflogen

Polizei findet gefälschte Impfpässe in Bielefeld

Bielefeld

Bei Durchsuchungen hat die Kripo im Bielefelder Stadtgebiet 22 gefälschte Impfpässe sowie 19, teils hochwertige Mobiltelefone sichergestellt. Die Smartphones dienten zur Legitimierung des Impfstatus. 

Die Polizei hat gefälschte Impfpässe in Bielefeld sichergestellt. Foto: dpa

Dem für Betrugsdelikte zuständige Kriminalkommissariat 13 des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Staatsanwaltschaft Bielefeld ist es gelungen, den Betrug aufzudecken. Offenbar handelt es sich um eine Gruppe von Betrügern, die mit gefälschten Impfausweisen Geld verdienen wollten. 

Bei zahlreichen Durchsuchungen im Stadtgebiet gelang es der Kripo, die gefälschte Impfausweise sowie Handys zu beschlagnahmen.

In der vergangen Woche wurden durch Beamte des Kriminalkommissariats neunzehn Durchsuchungsbeschlüsse in Sachen Impfpassfälschungen vollstreckt. Den Maßnahmen lagen vornehmlich Hinweise auf illegal durchgeführte Impfpassdigitalisierungen zugrunde.

Die Durchsuchungen führten zur Beschlagnahme von 22 Impfpässen sowie 19, teils hochwertigen Mobiltelefonen, die zur Legitimierung des Impfstatus bereit gehalten oder genutzt wurden. Die Fälschungen der Impfausweise erfolgten auf unterschiedliche Art- und Weise und wurden unmittelbar oder durch spätere Ermittlungen als solche erkannt.

Staatsanwaltschaft und Polizei Bielefeld weisen darauf hin, dass es sich bei der Herstellung, der Verwahrung oder der Nutzung gefälschter Impfpässe keinesfalls um Kavaliersdelikte handelt. Solche Handlungen werden rigoros als Straftaten verfolgt und ziehen entsprechende Konsequenzen nach sich.

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