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Am Donnerstag in Bielefeld und auf den Autobahnen

Polizei kontrolliert Fahrtüchtigkeit

Bielefeld

Autofahrer, aufgepasst: Die Polizei Bielefeld kündigt für diesen Donnerstag einen großen Kontrolltag an. Im Stadtgebiet und auf den Autobahnen wollen Polizisten von 17 Uhr an die Fahrtüchtigkeit überprüfen.

Von Volker Zeiger

Symbolbild Polizeikontrolle. Foto: dpa-Zentralbild

Nüchtern, ausgeruht und ohne gesundheitliche Einschränkungen, die sich auf die aktuelle Verkehrstüchtigkeit auswirken, kommt man sicher ans Ziel. Und auch das gilt im Straßenverkehr: Drogen genommen und losfahren? Von wegen. Drogen sind nach Tagen noch nicht im Körper abgebaut.

Auf all das richtet die Polizei Bielefeld jetzt beim länderübergreifenden Aktionstag „sicher – mobil - leben“ ihr Augenmerk und kontrolliert am Donnerstag sowohl auf innerstädtischen Straßen als auch auf den Autobahnen und Zubringern Verkehrsteilnehmende.

Der Fahrtüchtigkeit kommt nach Angaben der Polizei eine entscheidende Rolle zu, weil mobil zu sein heutzutage eine Selbstverständlichkeit sei und für jeden unabhängig vom Alter und der gewählten Fortbewegungsart individuelle Freiheit bedeute. Doch es gebe viele Faktoren, die die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Neben Alkohol oder Drogen können eingenommene Medikamente oder spezielle Krankheiten oder Müdigkeit das Fahrvermögen beeinträchtigen.

Die Polizei bitte im Verdachtsfall auch zum Alkoholtest. Foto: dpa/Uli Deck

Ob solche Faktoren vorliegen, wird am Donnerstag von Dutzenden Einsatzkräften der Polizei beobachtet und kontrolliert. Begonnen wird gegen 17 Uhr, die Einsatzstellen wechseln bis zum Ende des Aktionstages um Mitternacht, sagt Thorsten Beine, Leiter des polizeilichen Verkehrsdienstes Stadt.

Mit einbezogen in die Kontrollen ist auch Polizeihauptkommissar Heiko Lysek aus der Abteilung Verkehrsunfallprävention und Opferschutz. Er weist darauf hin, dass sich gerade die Zahl der Fahrzeugführenden unter Alkohol- und Drogeneinfluss nach wie vor auf hohem Niveau bewege. Trotz regelmäßiger Kontrollen würden zu wenig solcher Fälle entdeckt, und es sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Dem wolle die Polizei entgegentreten.

Mehr Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Wer fahrtüchtig sein will, der beherzigt diese Tipps der Polizei: Wer fährt, der trinkt keinen Alkohol. Ohne Drogenkonsum hinters Steuer setzen, denn das mindert stark die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Auch ordnungsgemäß verschriebene Medikamente können die Fahrtüchtigkeit wesentlich beeinträchtigen. Wer am Steuer sitzt, sollte ausgeschlafen und fit sein.

Gutes Hören und gutes Sehen sind für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr von wesentlicher Bedeutung. Und an die Fahrer von E-Bikes und E-Scootern richtet die Polizei die Empfehlung, mit solchen Fahrzeugen erst einmal die sichere Handhabung zu üben.

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