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Bielefelder muss schwer verletzt in Klinik eingeliefert werden

Polizeihund beißt Mountainbike-Fahrer (37)

Bielefeld (WB/mdel). Ein Diensthund der Bielefelder Polizei hat am Freitagabend einen Mountainbike-Fahrer gebissen. Der 37-jährige Mann musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden.

Die Polizei hat zur Aufklärung des Sachverhaltes ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Beamten eingeleitet. Foto: Jörn Hannemann

Der Vorfall ereignete sich gegen 17.50 Uhr im Wald an der Waterboerstraße in Brackwede. Der Polizeibeamte war außerhalb des Dienstes mit seinem Diensthund im Teutoburger Wald unterwegs, als ihm auf einem schmalen Weg ein Bielefelder auf einem Mountainbike entgegenkam. Als der Mann vorbeifuhr, riss sich der Hund los und setzte dem Radfahrer nach.

Der Hund brachte den 37-Jährigen zu Fall und biss ihn mehrfach in Beine, Oberkörper und Hals. Der Bielefelder musste schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert werden, wo er stationär verblieb. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht.

Strafverfahren eingeleitet

Auch der Polizeibeamte wurde durch den Hund beim eigenen Nachsetzen durch Bisse leicht verletzt.

Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere zeigt sich bestürzt, dass ein Bielefelder Diensthund außer Kontrolle geriet: “Ich bedauere zutiefst, dass der Radfahrer durch einen Diensthund der Polizei Bielefeld schwer verletzt wurde und ich wünsche ihm eine schnelle und vollständige Genesung.”

Die Polizei hat zur Aufklärung des Sachverhaltes ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Beamten eingeleitet.

Der Diensthund wurde bis auf weiteres außer Dienst gesetzt.

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