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Stadt plant an der Heeper Straße in Bielefeld erstmals eine geschützte Kreuzung nach niederländischem Vorbild

Premiere für ein neues Verkehrsdesign

Bielefeld

Wenn die Heeper Straße in einigen Jahren saniert wird, soll die Kreuzung mit der Otto-Brenner-Straße und der Lohbreite nach niederländischem Vorbild neu gestaltet werden. Sie wäre der Prototyp eines neuen Kreuzungsdesigns, der Radfahrern mehr Sicherheit bringen soll.

Von Peter Bollig

An der Kreuzung der Heeper Straße mit der Otto-Brenner-Straße und der Lohbreite könnte die erste geschützte Kreuzung entstehen. Sie wäre der Prototyp für weitere Kreuzungen nach diesem neuen Design. Foto: Bernhard Pierel

Auf dem Papier plant die Verwaltung die erste sogenannte Protected Intersection (geschützte Kreuzung) in Bielefeld bereits. Aber sie plant gleichzeitig auch eine abgeschwächte Form. Denn die Einrichtung einer geschützten Kreuzung, die in den Niederlanden Standard für größere Knotenpunkte ist, ist aus Sicht des Amtes für Verkehr rechtlich noch gar nicht zulässig. Verkehrsplaner Frank Homann vom Amt für Verkehr: „Das Verkehrsministerium sagt, dass die Regelwerke für diese Verkehrsführung noch nicht angepasst sind. Wir dürfen das zwar planen, aber noch nicht umsetzen.“ Es brauche verkehrsrechtliche Neuregelungen, sagt auch Patrick Kühn, Leiter der Mobilitätsplanung im Amt für Verkehr.

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