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Bielefelder KSK-Kämpfer sei nach Antiterroreinsätzen im Ausland identifizierbar und gefährdet

Private Waffe für Soldaten

Bielefeld (WB/hz). Ein Bielefelder Soldat der Bundeswehr-Antiterroreinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) darf außer Dienst zum privaten Selbstschutz eine Pistole tragen. Die 8. Kammer des Verwaltungsgerichts Minden hat entschieden, dass der Mann einen Waffenschein erhält.

Das Gerichtsgebäude in Minden. Foto: Peter Bollig

Dem Urteil vorausgegangen war ein Rechtsstreit zwischen dem Soldaten und dem Polizeipräsidium Bielefeld. Die für das Waffenrecht zuständige Behörde hatte dem Mann einen Waffenschein verweigert, weil er nicht gefährdet sei ( diese Zeitung berichtete ).

Das Verwaltungsgericht folgte dagegen den Argumenten des Soldaten. Dessen Anwalt Dr. Christoph Franke sagte, dass Urteil sei richtig. Der KSK-Kämpfer sei nach Antiterroreinsätzen im Ausland identifizierbar und gefährdet.

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