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Bielefelder Veranstaltungen zum Ukrainekonflikt – mehrere Hilfsaktionen

Putins Politik und die Folgen

Bielefeld

Der Krieg in der Ukraine sorgt auch in Bielefeld für eine Welle der Hilfsbereitschaft. Daneben ist die Nachfrage nach Information und Einordnung dieses Konfliktes groß.

Der Krieg in der Ukraine ist Gegenstand mehrerer Veranstaltungen in Bielefeld. Zudem laufen in Bielefeld mehrere Hilfsaktionen für die Opfer. Foto: dpa

Nach dem Angriff auf die Ukraine soll eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Putins Geo- und Geschichtspolitik“ dazu beitragen, die Position des russischen Staatspräsidenten einzuordnen und mögliche Konsequenzen für die Weltpolitik auszuloten. Veranstalter sind die Universität Bielefeld und ihr Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF). An der öffentlichen Diskussion am Montag, 7. März, um 19 Uhr im Plenarsaal des ZiF nehmen fünf Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft teil. Moderiert wird das Gespräch von der Historikerin und Prorektorin Professorin Dr. Angelika Epple. Die Veranstaltung kann vor Ort und online verfolgt werden.

„Die Universität Bielefeld ist tief betroffen von den aktuellen Geschehnissen in der Ukraine“, sagt Angelika Epple, Prorektorin für Forschung und Internationales der Universität Bielefeld. „Wir wollen einen Beitrag zur Orientierung in der aktuellen Nachrichtenflut leisten. Deshalb organisieren die Universität und das ZiF kurzfristig die Podiumsdiskussion zur Geo- und Geschichtspolitik von Wladimir Putin.“

Die Podiumsdiskussion setzt bei Putins Rede an die russische Nation vom 21. Februar 2022 an. Konkret wird Putins Geo- und Geschichtspolitik im Zentrum stehen: Wie kann seine Position eingeordnet werden? Welche Konsequenzen für die Zukunft sind durch die aktuelle Situation zu befürchten? Und welche Implikationen für die Weltpolitik zeichnen sich ab?

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, und Professorin Dr. Véronique Zanetti, geschäftsführende Direktorin des ZiF, führen in ihrer Begrüßung in das Thema des Abends ein.

Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich bei: trixi.valentin@uni-bielefeld.de. Der Link zum Livestream via Zoom ist: https://us02web.zoom.us/j/87345882018

Veranstaltungsreihe

Die VHS hat zur Situation in der Ukraine eine Veranstaltungsreihe zusammengestellt. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie ist derzeit die Situation in der Ukraine? Wie geht es den Menschen vor Ort? Wie können wir Flüchtlingen helfen? Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

In einer Online-Veranstaltung spricht Prof. Dr. Ricarda Vulpius, Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster, am Sonntag, 6. März, um 19.30 Uhr über die Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei. Den Zugangslink gibt es unter www.vhsbielefeld.de, Kursnummer: 2211027E8.

Am Donnerstag, 10. März, findet von 20 bis 21 Uhr das WDR 5 Stadtgespräch statt. Bei der Live-Diskussionsrunde diskutieren Politikerinnen und Politiker, Betroffene und Bürgerinnen und Bürger über den Krieg in der Ukraine und die Möglichkeiten humanitärer Hilfe. Eine Anmeldung ist erforderlich, Kursnummer: 2211028E8.

Prof. Dr. Frank Grüner, Universität Bielefeld, Osteuropäische Geschichte, und Dr. Alexey Tikhomirov, Universität Bielefeld, sprechen am Mittwoch, 23. März, um 19 Uhr im Historischen Saal der VHS über die historische Dimension des Russland-Ukraine-Konflikts. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kursnummer: 2211029E8.

Hilfsaktion

Die Katholische Hospitalvereinigung, zu der das Franziskus Hospital (Klösterchen) gehört, hat eine Hilfsaktion für die Ukraine gestartet. Zahlreiche Mitarbeiter haben sich gemeldet, um im Falle von möglicherweise eintreffenden Kriegsverletzten außerhalb der Arbeitszeit im OP oder Notfallambulanz zu helfen. Am Dienstag, 8. März, findet in der Andreaskapelle des Klösterchens ein Friedensgebet statt. Ein Spendenkonto für Materiallieferungen in die Ukraine (Katholische Hospitalvereinigung, DE32 4726 0307 0011 7604 17, Verwendungszweck: Spende Ukraine) wurde eingerichtet.

Initiative wieder aktiv

Angesichts der zu erwartenden Herausforderungen bei der Aufnahme von Geflüchteten Menschen aus der Ukraine wird die Initiative „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“ reaktiviert. Es wird die vorhandene Website der Initiative „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“ verwendet. Diese wird fortlaufend mit gebündelten Informationen aller Akteure in Bielefeld aktualisiert. Diese soll als Ergänzung zum offiziellen städtischen Angebot verstanden werden. Mit Vertretern der Deutsch-Ukrainischen-Gesellschaft besteht eine enge Kommunikation, um Bedarfe schnell zu identifizieren.

Ukraineabend

Im Gebäude Rabenhof 71 in Baumheide findet am Samstag, 12. März, von 20 bis 24 Uhr ein Abend zur Unterstützung der Ukraine mit Musical und Gedichten statt.

Flüchtlingshilfe

Wer den aus der Ukraine geflüchteten Menschen mit einer Unterkunft helfen möchte oder eine Unterkunft sucht, kann sein Angebot an die Stadt schicken unter gefluechtete-ukraine@bielefeld.de Damit der Kontakt schnell hergestellt werden kann, sollte möglichst auch eine Telefonnummer angegeben werden

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