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Politik unterstützt Siedlungsbau in Bielefeld – Vorbehalte gegen Verkehrsbelastung

Quartiersplatz und Parkhäuser

Bielefeld

Es hat immer wieder Anläufe gegeben für eine städtebauliche Entwicklung der 15 Hektar großen Fläche zwischen den Straßen Blackenfeld und Heidbrede in Vilsendorf. Inzwischen sieht die Politik eine künftige, neue Siedlung mit bis zu 300 Wohneinheiten in unterschiedlichen Haustypen aber „auf einem guten Weg“. Frank Strothmann, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Jöllenbeck, sieht in dem Projekt „einen echten Gewinn für den Ortsteil“. Das Gremium ließ sich über den aktuellen Arbeitsstand und die Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung informieren.

Von Burgit Hörttrich

Das Bild zeigt den so genannten Arbeitsstand für die künftige Siedlung mit bis zu 300 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern zwischen den Straßen Blackenfeld und Heidbrede. Die Politik sieht in dem Projekt einen „Gewinn für Vilsendorf“, Anwohner dagegen haben erhebliche Vorbehalte. Foto: Hempel + Tacke GmbH

Anwohner haben Vorbehalte gegen das neue Baugebiet, vor allem wegen der zusätzlichen Verkehrsbelastung. Die Verwaltung dagegen spricht von einer verkehrlichen Mehrbelastung im umliegenden Straßennetz, die „umfeldverträglich“ sei. Das neue Wohngebiet und die ebenfalls neu geplante Kita (90 Plätze) werde ein Verkehrsaufkommen von 1860 Autofahrten pro 24 Stunden verursachen. Das bedeute ab 2030 eine Verkehrsstärke auf der Straße Blackenfeld von 4200 (nördlich) und 5200 (südlich) Autofahrten pro Tag, heute seien es durchschnittlich 2500.

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