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Bielefelder (18) wird nachts von zwei Kriminellen mit Messer bedroht

Räuber flüchten mit Corona-Schutzmaske

Bielefeld

Zwei Straßenräuber haben in Bielefeld-Brackwede einen 18-Jährigen überfallen. Die Täter flüchteten mit einer Corona-Schutzmaske, der Geldbörse und dem Mobiltelefon des Opfers.

Westfalen-Blatt

Symbolbild Foto: dpa

Der Raub ereignete sich am frühen Sonntag an der Gotenstraße/Ecke Normannenstraße, als der 18-jährige Bielefelder an der Haltestelle Brackwede Bahnhof gerade aus der Stadtbahn gestiegen war, berichtete Polizeisprecherin Hella Christoph. Als der junge Mann über die Gotenstraße in Richtung Normannenstraße ging, folgten ihm zwei andere Fahrgäste der Linie 1.

Die Verfolger sprachen den Bielefelder in Höhe der Normannenstraße gegen 1.10 Uhr an. Sie fragten nach einer Corona-Maske sowie nach Drogen und Geld. Nachdem der 18-Jährige eine Maske ausgehändigt hatte, bedrohten sie ihn mit einem Messer und verlangten sein Geld. Das Opfer holte sein Portemonnaie hervor, das ihm ein Täter entriss. Dann wurde das Opfer zu Boden gestoßen.

Der zweite Mann griff dem am Boden liegenden Bielefelder in die Jackentasche und zog dessen Handy heraus. Der Wortführer des kriminellen Duos wies den 18-Jährigen an, am Boden liegen zu bleiben, während die Räuber mit ihrer Beute in Richtung Stadtring/ Treppenstraße flüchteten.

Ein Räuber wird als circa 20 Jahre alt, ungefähr 1,85 Meter groß, schlank und mit längeren hellbraunen Haaren beschrieben. Bekleidet war er mit dunkler Winter-Kapuzenjacke, unter der ein helles Shirt herausschaute. Er sprach mit osteuropäischem Akzent.

Sein Komplize war kleiner, von stabiler Statur, trug einen dunklen Vollbart und eine weiße Mund-Nase-Maske.

Zeugenhinweise an das Kriminalkommissariat 14 unter Tel. 0521/5450.

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