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„Best of“ der Bielefelder Kunst im öffentlichen Raum – 45 von 160 erfassten Werken

„Reichtum für eine Stadt“

Bielefeld

Kunst im öffentlichen Raum – vom „Sonile“ von Eduard J. G. Stöcklin auf dem Philip-Reis-Platz bis zu „Caravan 1d-day“ von Manfred Pernice in Sennestadt oder dem „Wassermann“ von Erwin Heerich vor der Wellensiekschule – soll in Bielefeld erfasst, inventarisiert, eingeordnet, in eine Datenbank eingepflegt und Informationen zu den jeweiligen Kunstwerken digital jedermann zugänglich gemacht werden. Um einen unvoreingenommenen „Außenblick“ gewährleisten zu können, wurde die Kölner Kunsthistorikerin Birgit Laskowski verpflichtet (das WESTFALEN-BLATT berichtete). Sie stellt ihre bisherigen Erkenntnisse in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 14. April vor – inklusive ihres Vorschlages einer Liste mit den „Best of Bielefeld“-Kunstwerken unter freiem Himmel.

Burgit Hörttrich

Aus dem Jahr 1977 stammt der Aluminiumguss mit dem Titel „Perpektive“. Die Arbeit von dem Bielefelder Maler und Bildhauer Arnold Schatz (1929-1999) steht vor dem Bezirksamt Senne. Die Namensgebung erfolgte erst posthum 2011 Foto: Thomas F. Starke

Von 160 Arbeiten, die sie erfasst hat (Birgit Laskowski: „Ohne Anspruch auf Vollständigkeit“) schlägt sie 45 Werke vor, die eine „eingehende Erforschung und professionelle Foto-Dokumentation“ verdient hätten. Dazu gehören nicht nur Jedermann bekannte im Stadtzentrum, sondern auch solche in den Stadtteilen. Dabei nennt sie unter anderem in Stieghorst „Großer Kopf“ von Horst Antes vor dem Freizeitzentrum Stieghorst, „Großer Minotaurus“ von Richard Heß am Sennestadtring, „Unter Zwang“ von Susanne Albrecht in Gadderbaum (Johannisberg) oder das „Sphärische Raster“ von Francois Morellet (Kurt-Schumacher-Straße, Schildesche).

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