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Krimineller Asylbewerber aus Algerien kassiert nach zahlreichen Straftaten in Bielefeld eine Haftstrafe

Richterin: »Integration misslungen«

Bielefeld (WB). Gefährliche Körperverletzung, versuchter gemeinschaftlicher Raub, vorsätzliche Körperverletzung, Beihilfe zum Diebstahl, Drogenbesitz – die Liste der Straftaten, denen sich ein algerischer Asylbewerber (25) allein in Bielefeld schuldig gemacht hat, ist lang.

Jens Heinze

2016 führte die Polizei mehrfach Razzien gegen Nordafrikaner auf dem Kesselbrink durch. Foto: Starke

Bei seiner Verurteilung kassierte der Kriminelle am Dienstag von Amtsrichterin Kirsten Reichmann eine Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Den seit dem 7. April bestehenden Haftbefehl gegen den Algerier ließ die Vorsitzende Richterin ausdrücklich bestehen. »Es besteht Fluchtgefahr«, stellte Kirsten Reichmann fest.

Bei der Urteilsverkündung für den Algerier, der der Kriminellenszene auf dem Kesselbrink angehörte, fand die Richterin deutliche Worte. »Der Angeklagte ist ein Serienstraftäter, der sich in Deutschland nicht an das Gesetz hält. Bewährung gibt es nicht mehr. Der Angeklagte ist nicht nur ein Bewährungsversager, sondern wird noch einer Vielzahl anderer Straftaten verdächtigt.« Die Integration des Nordafrikaners sei misslungen, lautete das Fazit der Juristin.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 20. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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