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Zähe Verhandlungen

Ringlokschuppen: Absage an Miet-Interessenten aus Bielefeld

Bielefeld (WB/sb). Nach der Insolvenz des Ringlokschuppen-Betreibers ziehen sich die Verhandlungen um die Zukunft der Diskothek weiter hin. Der Besitzer des Gebäudes, der niederländische Investmentfonds ND Winkels II, hat jetzt nach eigenen Angaben einem Miet-Interessenten aus Bielefeld abgesagt.

Ringlokschuppen in Bielefeld Foto: Bernhard Pierel

Das berichtete Unternehmenssprecher Eling Wissink am Dienstag dem WESTFALEN-BLATT – im Anschluss an die Gläubigerversammlung vor dem Amtsgericht Bielefeld. Nach Meinung des Besitzers sei der Bielefelder Interessent nicht finanzstark genug, um das Projekt zu stemmen.

Wie berichtet, hatte Insolvenzverwalter Yorck Streitbörger dem niederländischen Besitzer zwei Interessenten aus Bielefeld und dem Rheinland vorgeschlagen. Beide hätten die Absicht bekundet, den Ringlokschuppen als Diskothek weiterzubetreiben und auch auf das jetzige Personal zurückzugreifen.

Nach Angaben von Wissink hat der Besitzer bislang nur mit dem Bielefelder Interessenten verhandelt. Wissink hatte den Interessenten nach dem Gespräch damals auch als Favoriten bezeichnet . Aber letztlich sei der Vorstand des niederländischen Unternehmens doch nicht von dem Interessenten überzeugt gewesen. Wissink beriet am Dienstag mit dem Insolvenzverwalter über das weitere Vorgehen. Es sollen nun weitere Interessenten geprüft werden, sagte Wissink.

Die Tendenz gehe weiterhin dahin, dass irgendwann ein neuer Mieter den Ringlokschuppen übernehme und ihn als Diskothek fortführe. Auch wenn in den nächsten Wochen eine Entscheidung fiele, so rechnet Wissink erst »Ende des Jahres« mit einer Übergabe des Ringlokschuppens an den neuen Mieter. »Und auch ein Verkauf ist noch nicht ganz ausgeschlossen«, sagt Wissink.

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