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62 Prozent der Bielefelder Grundschulkinder haben Zuwanderungsgeschichte – Wie der Wohnort den Bildungsweg beeinflusst

Sag mir, welche Schule...

Bielefeld (WB)

Was wünschen sich die meisten Eltern? Dass ihr Kind das Gymnasium besucht und einmal Abitur macht. Mehr als ein Drittel der Kinder verlässt in Bielefeld die Grundschule mit einer Gymnasialempfehlung. Aber da gibt es große Unterschiede. An der Klosterschule oder an der Diesterwegschule wird diese Empfehlung in mehr als 60 Prozent der Fälle ausgesprochen. An der Bückardtschule sind es nicht einmal zehn Prozent, an der Grundschule Milse etwas mehr als 15.

Michael Schläger

Enge Wohnverhältnisse, große Familien, hoher Migrantenanteil, hohe Hartz-IV-Quote: Die Karte zeigt, an welchen Grundschulstandorten welche bildungsrelevanten soziale Belastungen wirken. Foto: Stadt Bielefeld

Ermittelt hat diese Zahlen, die sich auf einen dreijährigen Durchschnitt für die Jahre 2017 bis 2019 beziehen, das Team im Amt für Schule, das den neuen Schulentwicklungsplan erarbeitet hat. Der will mehr bieten als bloße Statistik. „Er soll auch aufzeigen, wo quantitativ nachgesteuert werden muss“, sagt Schuldezernent Dr. Udo Witthaus.

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