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Bielefelder Tierschützer beobachten immer größere Probleme für die Tiere

Schwere Zeiten für Igel

Bielefeld

Bielefelder Tierschützer schlagen Alarm. Immer mehr Igel sind in Not, weil ihnen der Lebensraum fehlt. Zusätzlich erschweren die Mähroboter, die in mehr Gärten ihre Runden über den Rasen drehen, den Tieren das Leben. Die stacheligen Vierbeiner geraten unter das Mähwerk und werden von den Robotern schwer verletzt.

Von Hendrik Uffmann

Esther Milz (links) und Brigitte Bender zeigen „Jojo“ und „Mini“ schon einmal die Landschaft am Stieghorster Bach, in der die Igel bald frei leben können. Foto: Hendrik Uffmann

Neugierig reckt „Mini“ sein Schnäuzchen empor, die schwarz-glänzende Nase schnüffelt in alle Richtungen, die dunklen Knopfaugen erkunden die Umgebung. Die Gegend am Stieghorster Bach, so scheint es, gefällt dem Igel. Und bald ist er auch soweit, dass er dort wieder in die Freiheit gelassen wird. Wochenlang hat Brigitte Bender „Mini“, wie sie den stacheligen Gesellen getauft hat, liebevoll aufgepäppelt, nachdem sie ihn – frierend und unterernährt und vermutlich bei Mäharbeiten verletzt – als Jungtier an der Bechterdisser Straße aufgelesen hat.

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