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Autobahn A2 zeitweise gesperrt - Frontalzusammenstoß in Hiddenhausen - Toter  Motorradfahrer nördlich von Stemwede

Serie schwerer Unfälle in Ostwestfalen

Bielefeld/Hiddenhausen/Stemwede

Unfallursache war allem Anschein nach zu hohe Geschwindigkeit: Bei zwei schweren Verkehrsunfällen in OWL sind an diesem Freitag mindestens fünf Personen verletzt worden. Ein Motorradfahrer, der bei einem weiteren Unfall nördlich von Stemwede im Kreis Diepholz verunglückte, starb.

Von unseren Lokalredaktionen

Unfallfahrzeuge auf der Fahrbahn der A2. Foto: Westfalennews/Leon Stock

Am Nachmittag waren auf der Autobahn A2 bei Bielefeld drei Autos in einen schweren Unfall verwickelt. Er erignete sich in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Süd und Bielefeld-Ost. Dabei wurden  drei Menschen verletzt. Der Verkehr staute sich in beiden Richtungen. Die Bielefelder Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften und mehreren Rettungswagen aus. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 13 mit dem Notarzt wurde angefordert, musste aber mehr eingreifen. Was die Karambolage kurz hinter der Autobahnbrücke Oerlinghauser Straße ausgelöst hat, ermittelt noch die Autobahnpolizei.

Frontalzusammenstoß in Hiddenhausen

Aus dem Motorraum des demolierten Mini stieg Rauch auf. Andere Autofahrer löschten den Wagen mit Handfeuerlöschern ab. Foto: Daniel Salmon

Auf der Bünder Straße in Hiddenhausen krachte ein Herforder (33) mit seinem Skoda ebenfalls am Freitagnachmittag in einen entgegenkommenden Mini einer Kirchlengeranerin (20). Beide werden schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll der 33-Jährige einen vorausfahrenden Fahrschulwagen trotz Gegenverkehr überholt haben. Einen aufkeimenden Brand könnten andere Autofahrer erfolgreich mit mit Handfeuerlöschern.  Der Herforder und die Kirchlengeranerin konnten sich noch eigenständig aus den Wracks befreien. „Sie sind ansprechbar gewesen“, so ein Polizist.

Der Fahrer eines Peugeot konnte dem entgegenkommenden Skoda noch ausweichen, landete aber im Straßengraben. Der Meller und seine Frau blieben unverletzt.

Motorradfahrer stirbt noch an der Unfallstelle

Einen tragischen Ausgang nahm ein Unfall, der sich schon um die Mittagszeit auf der Bundesstraße B 51 nördlich von Stemwede auf Diepholzer Gemarkung ereignete. Ein 39-jährige Motorrad-Fahrer war auf der B 51 in Richtung Lembruch unterwegs, als er von einem entgegenkommenden Linksabbieger übersehen wurde. Der 53-jährige Fahrer eines Postfahrzeugs wollte, aus Lembruch kommend, nach links auf ein Grundstück abbiegen. Er ließ zunächst ein Fahrzeug im Gegenverkehr passieren, bevor er abbog. Motorrad und Postfahrzeug kollidierten frontal. Eine zufällig am Unfallort vorbeikommende Ärztin versuchte noch den Motorrad-Fahrer zu reanimieren, jedoch ohne Erfolg, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Beim Überholen Kontrolle über Fahrzeug verloren

Nach einem Überholmanöver verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Foto: Polizei Minden-Lübbecke Foto: Polizei Minden-Lübbecke

Schon am späten Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr gab es einen weiteren Unfall in Minden. Ein 24-jähriger Mann fuhr auf dem Hohenstaufenring in Richtung Lübbecker Straße. Auf einer langgezogenen Geraden zwischen Fasanenstraße und Gelindeweg überholte er einen vor ihm fahrenden Wagen. Beim Einscheren verlor der Mindener mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Straße ab. Hier prallte er frontal gegen einen Baum. Nach ambulanter Behandlung vor Ort brachte ihn ein Rettungswagen ins Johannes-Wesling-Klinikum.

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