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»Die Akten werden der Staatsanwaltschaft übergeben«

Sextat an Uni: Ermittlungen beendet

Bielefeld (WB/hz). Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 21-jährigen Studentin am 3. Juni auf dem Uni-Gelände hat das Kriminalkommissariat 11 seine Ermittlungen vorerst abgeschlossen.

Universität Bielefeld Foto: Thomas F. Starke/Archiv

»Die Akten werden der Staatsanwaltschaft zur weiteren rechtlichen Bewertung des Falls übergeben«, sagte Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer. Sie betonte nochmals, dass ein Tatverdächtiger (32) am Freitag vergangener Woche zwar vernommen, aber nicht verhaftet worden sei. Das bedeutet, dass es gegen den Mann zur Zeit keinen hinreichenden Tatverdacht gibt, um einen Haftbefehl erlassen zu können.

Aus Gründen des Opferschutzes und der Persönlichkeitsrechte nannte die Polizeisprecherin keine weiteren Details zu dem sexuellen Übergriff. Zu dem beschuldigten 32-Jährigen ist nur bekannt, dass der Mann aus dem Raum OWL stammen soll.

Moritz Kutkuhn, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld, erklärte, dass es sich bei dem Tatverdächtigen von der Uni nicht um einen Serientäter handele. »Dieser Mann hat nichts mit dem Übergriff vom 10. April auf eine Frau in einem Hinterhof an der Körnerstraße am Neuen Rathaus zu tun«, sagte Kutkuhn. Wie berichtet , hatte das Opfer in diesem Fall den Täter mit heftiger Gegenwehr und lauten Hilferufen vertrieben. Seitens der Polizei gibt es bis heute keine Information, ob der Sextäter von der Körnerstraße ermittelt worden ist.

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