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Das Jahr 2020 in Bielefeld: Stadt nimmt Abschied von vielen Persönlichkeiten

Sie haben Bielefeld mit geprägt

Bielefeld

Er hatte sich in besonderer Weise für die Errichtung des Cityklosters engagiert und sich für die Gemeinschaft „Sant’ Egidio“ eingesetzt, die Ökumene war für Klaus Fussy mehr als nur ein Begriff, er lebte sie stets vor. Der ehemalige Dechant des Dekanats Bielefeld stirbt im Alter von 63 Jahren.

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Klaus Fussy

Mit ihr verlieren die Bielefelder Linken ihr „Gesicht“. Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Stadtrat und Jahrzehnte lang aktives Mitglied der Friedensbewegung und später in der Flüchtlingsarbeit aktiv, wird 65 Jahre alt.

Auch die Bielefelder Liberalen verlieren einen ihrer prominentesten Köpfe. Harald Buschmann, viele Jahre FDP-Kreisvorsitzender und Sprecher der Ratsgruppe, stirbt 77-jährig am Neujahrstag.

Er galt als Menschenfreund und geschätzter Vermittler, der sich Zeit seines Lebens für die Diakonie und ihre Überzeugungen eingesetzt hat. Karsten Gebhardt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks und Bundesverdienstkreuz-Träger, stirbt im Alter von 75 Jahren im engsten Kreis der Familie.

Die Bielefelder Rockmusikszene muss fortan ohne zwei ihrer „Galleonsfiguren“ auskommen. Ralf Schuppner, Frontmann und Gründer der „Thunderbirds“, stirbt überraschend im Alter von 73 Jahren, wenig später folgt ihm Klaus Perl, ehemaliger Sänger von „Barry & the Backbeats“ im Alter von 69 Jahren nach langer Krankheit.

Er war Motor und Antreiber des Vereins „Brake kulturell“, streitbarer Sozialdemokrat und lange Jahre Mitglied der Bezirksvertretung Heepen. Gerd Wäschebach stirbt im Alter von 77 Jahren.

Mit Kurt Stuke verliert die SPD in Heepen ein weiteres stadtbekanntes Gesicht. Er wird 87 Jahre alt.

Er war Queller aus Leidenschaft, Mitbegründer der Queller Gemeinschaft und kämpfte leidenschaftlich für den Erhalt des „Haller Wilhelms“. Der Unternehmer Hans Gieselmann stirbt im Alter von 88 Jahren.

Kaum eine Bielefelder Traditionskneipe, in der nicht einmal hinter dem Tresen gestanden hat. Seit 1995 war das „Stolander“ sein Zuhause. Es sollte die letzte Station von Karl Richter bleiben. Der Gastronom stirb plötzlich im Alter von 71 Jahren.

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