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Klinikum Bielefeld kündigt Chirurgin fristlos – Einigung gescheitert

Sohn zeigt Mutter wegen Impfpass-Fälschung an

Bielefeld

Eine Ärztin des Klinikums Bielefeld ist fristlos entlassen worden, weil sie ihrem Arbeitgeber einen gefälschten Corona-Impfausweis vorgelegt hatte. Die Fälschung wäre möglicherweise nicht aufgefallen, hätte nicht der Sohn der Ärztin seine Mutter angezeigt.

Von Christian Althoff

Der Impfpass, den die Ärztin ihrem Arbeitgeber im November vorlegte, war gut gefälscht (Symbolbild). Foto: Christian Althoff

Die Frau war als Chirurgin in dem Krankenhaus beschäftigt (3000 Mitarbeiter, 140.00 Patienten pro Jahr) und machte zudem eine Fortbildung zur Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie. Zu der Tat, die die Frau inzwischen zugegeben hat, kam es im November vergangenen Jahres. Wegen Corona galt damals für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Bielefeld, dass sie sich entweder jeden Tag vor der Arbeit testen lassen müssen, genesen sind oder geimpft. Um das Infektionsrisiko für Patienten und Kollegen möglichst kleinzuhalten, hatte das Krankenhaus angeordnet, dass sich auch Geimpfte testen lassen müssen, allerdings nur dreimal pro Woche.

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