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Stadt Bielefeld bereitet sich auf Energiemangel vor

Anlaufstellen statt Wärmehallen

Bielefeld

Im Falle eines großflächigen Ausfalls der Gas- und Stromversorgung wird es in Bielefeld keine „Wärmehallen“ geben. Das halten die seit Monaten mit der Ausarbeitung von Notfallplänen befassten Arbeitsgruppen im Rathaus für unnötig.

Im Winter 2022/2023 rüstet die Bielefelder Feuerwehr 18 Feuerwachen und Gerätehäuser zu Anlaufstellen für den Notfall aus. Foto: Feuerwehr Bielefeld

Der Verzicht zeigt, für wie unwahrscheinlich die in den Arbeitsgruppen vereinten Experten aus Stadtwerken, Polizei, Feuerwehr, Ordnungs- und Gesundheitsamt so ein Notfallszenario einschätzen. Krisenstabsleiter Gregor Moss und Feuerwehramtschef Hans-Dieter Mühlenweg sprechen bewusst nicht von einer Energiekrise, sondern von einer Energiemangellage: „Bielefeld wird in diesem Winter mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von einer Gasmangellage betroffen sein. Es besteht auch nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Brownout- und Blackout-Szenario kommt.“

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