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Bürgerinitiative beklagt Stagnation bei der „Reparatur“ der Detmolder Straße in Bielefeld

Stadt hält an vier Fahrspuren fest

Bielefeld

Nachdem der Rat 2018 die Bielefelder Mobilitätsstrategie bis 2030 verabschiedet und im Juni 2020 das Radverkehrskonzept beschlossen hatte, glaubten Rita Stuke und Martin Schmelz von der Initiative „Sichere Detmolder Straße“ ihrem Ziel nahe zu sein: der, wie sie sagen, „Reparatur“ der „Detmolder“ (B66) mit dem Bau der Hochbahnsteige für die Stadtbahnhaltestellen „August-Bebel-Straße“ und „Teutoburger Straße“, der Zweispurigkeit für den Autoverkehr und den Bau von Radwegen. Offenbar haben sie sich getäuscht.

Von Burgit Hörttrich

Beim Bau der Hochbahnsteige an den Haltestellen Teutoburger Straße und August-Bebel-Straße sollen, das fordert die Initiative „Sichere Detmolder Straße“, ausreichend breite und sichere Wege für den Fuß- und Radverkehr berücksichtigt werden. Foto: Thomas F. Starke

Eine Mitteilung der Verwaltung im Stadtentwicklungsausschuss im September 2021 habe die Initiative dann aufgeschreckt, so Schmelz: „Die Hochbahnsteige sollten gebaut werden, die Straße aber vierspurig und ohne Radwege bleiben.“ Die Mitteilung, ärgert sich Schmelz noch heute, sei von den Politikern im Ausschuss quer durch die Parteien unwidersprochen hingenommen worden.

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