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Die Bielefelder Ochsenheide ist seit 25 Jahren Naturschutzgebiet

Stadt würdigt Kleinod

Bielefeld

Typische Flächen der alten, bäuerlichen Kulturlandschaft, wie es sie früher überall in Bielefeld gab, sind heute eine Seltenheit. Eine solche Ausnahme stellt die Ochsenheide dar. Die 4,5 Hektar große Lichtung nordwestlich des Bauernhausmuseums steht seit 25 Jahren unter Naturschutz und ist von der Stadt Bielefeld jetzt mit vier aufwendigen Informationstafeln gewürdigt worden.

Von Markus Poch

Ein Blick von der Ochsenheide über die Blütenstände der Flockenblume auf die Bockwindmühle des Bauernhausmuseums und den Teutoburger Wald erinnert daran, dass die große Wiese nach diesem Teil des Waldes eigentlich Osningheide hieß. Laut Claudia Quirini-Jürgens haben dort niemals Ochsen geweidet. Foto: Markus Poch

Auf den ersten Blick ist die Ochsenheide nichts weiter als eine gewöhnliche, von Wald eingerahmte, große Wiese, auf es sich gut bolzen ließe, wenn das Gras einmal ordentlich geschnitten würde. Auch zum Grillen, Frisbee spielen oder Gassigehen mit dem Hund wäre sie dann prima geeignet. Jahrzehntelang haben die Menschen dort genau das alles gemacht.

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