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Streit um Rolle von Handelsverband und IHK in Bielefelder Altstadt-Koordinierungskreis

Mal sind sie drin, mal wieder raus

Bielefeld

Die Zusammensetzung des Koordinierungskreises zur Altstadt-Zukunft sei mit Handelsverband und Industrie- und Handelskammer (IHK) abgestimmt. Mit diesem Hinweis untermauerte Verkehrsdezernent Martin Adamski den Beschluss, die beiden Organisationen nicht mit aufzunehmen. Jetzt meldet sich die IHK zu Wort und stellt fest: Das stimmt gar nicht.

Vielleicht sollten die Vertreter aus Stadt, Handelsverband und IHK noch einmal bei einem Glühwein auf dem Altstadt-Weihnachtsmarkt darüber reden, wer alles im Koordinierungskreis mitwirken darf. Foto: privat

Die Bezirksvertretung Mitte hatte am vergangenen Donnerstag nichts gegen die Aufnahme von Vertretern des Handelsverbandes und der IHK in das angeblich reine Organisations- und Koordinationsgremium einzuwenden. Die rot-grün-rote Mehrheit im Stadtentwicklungsausschuss aber korrigierte diesen Beschluss am darauffolgenden Dienstag und wählte die Vertreter wieder raus. Zum einen, weil alles mit ihnen abgesprochen sei. Zum anderen, weil es mit Henner Zimmat von den Altstadt-Kaufleuten bereits einen wortstarken Vertreter des Handels im Koordinierungsteam gebe. Maßgeblich sei Adamski zufolge ohnehin die größere Runde, in der das Konzept für die Umgestaltung der Altstadt entwickelt werden solle. In dieser größeren Runde seien Handelsverband und IHK vertreten. Am Ende müsse ohnehin der Rat alles entscheiden.

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