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Naturschützer gegen Pläne des Umweltamts für Retentionsraum an dem Gewässer in Stieghorst

Streit um Umbau am Baderbach

Bielefeld

Mit einer umfangreichen Baumaßnahme will das städtische Umweltamt den Baderbach in Stieghorst neu gestalten und seine ökologische Wasserqualität dadurch verbessern. Doch harsche Kritik an dem Vorhaben kommt ausgerechnet von den Naturschutzverbänden in Bielefeld. Denn nach deren Einschätzung sind der Bach und seine Aue in dem betroffenen Bereich schon jetzt ein ökologisch wertvolles Gebiet, in dem nicht nur Pflanzen wie Goldhahnenfuß und Sumpfdotterblume wachsen, die auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten stehen, sondern auch Eisvögel brüten.

Von Hendrik Uffmann

Der Queller Adalbert Niemeyer-Lüllwitz in einem Abschnitt des Baderbachs, in dem künftig der Retentionsraum liegen soll.Etwa an dieser Stelle würde das Drosselbauwerk entstehen, durch das das Wasser bei Starkregen kontrolliert abgelassen werden kann. Foto: Hendrik Uffmann

450.000 Euro soll nach den Planungen des Umweltamtes die Maßnahme kosten. Die Bauarbeiten sind für nächstes Jahr geplant. Kern ist dabei, einen so genannten Retentionsraum zu schaffen, in dem bei starken Regenfällen das Wasser gestaut und dann kontrolliert abgelassen werden kann. 2500 Kubikmeter Fassungsvermögen soll dieses Becken haben, das auf der nördlichen Seite der Elpke stehen soll. Dafür sollen etwa 2000 Kubikmeter Boden abgegraben werden.

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