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Gregor Zöllig wechselt als Tanzchef an das Staatstheater Braunschweig

Tanztheater-Leiter verlässt Bielefeld

Bielefeld (WB). Tanztheater-Leiter Gregor Zöllig verlässt Bielefeld. Wie das Theater heute mitgeteilt hat, wechselt er als Tanzchef an das Staatstheater Braunschweig.

Gregor Zöllig verlässt das Tanztheater Bielefeld. Foto: Thomas F. Starke

2005 hatte Zöllig die Leitung des Tanztheaters Bielefeld übernommen. Sein Weggang nach Braunschweig erfolge nun stufenweise. »In der nächsten Spielzeit wird er dem Theater Bielefeld noch als Spartenleiter und Chefchoreograph zur Verfügung stehen«, erklärte Theater-Sprecherin Nadine Brockmann. Gleichzeitig übernehme er bereits in Braunschweig Leitungsaufgaben und erarbeite dort eigene Choreographien. »Ab der Spielzeit 2016/17 ist er dann ausschließlich als Leiter des Tanztheaters und Chefchoreograph am Staatstheater Braunschweig beschäftigt.«

Bielefelds Intendant Michael Heicks bedauere den Weggang Zölligs. Er hatte ihn mit Beginn seiner Intendanz nach Bielefeld geholt und somit erstmals zeitgenössisches Tanztheater in der Stadt etabliert.»Zehn gemeinsame Jahre sind eine lange Zeit. Und dass wir mit dem zeitgenössischen Tanztheater einen solch überragenden Erfolg haben würden, war gerade am Anfang, wo wir mit einigen Widerständen kämpfen mussten, nicht abzusehen«, sagte Heicks. »Ich wünsche Gregor Zöllig, dass er seine künstlerische Arbeit auch außerhalb von Bielefeld erfolgreich weiterführen kann.«

Gregor Zöllig, geboren 1965 in St. Gallen, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Tänzer an der Folkwang Musikhochschule und der Stuttgarter John Cranko Ballettakademie, zunächst an den Theatern in Aachen und Münster. Dort zeigte er bereits eigene Choreographien.1995 gründete er seine eigene Kompanie. Bevor er nach Bielefeld kam,leitet er von 1997 bis 2005 die Tanzsparte der Städtischen Bühnen Osnabrück. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Gregor Zöllig zahlreiche Auszeichnungen. Er wurde etwa für seine Choreographie zur Ersten Symphonie von Johannes Brahms für den deutschen Theaterpreis »Faust« nominiert.

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