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Ein Jahr nach Brexit: IHK befragt 400 Firmen – Exporte nach Großbritannien schrumpften 2021 nur noch leicht

Teurer, bürokratischer, aufwendiger

Bielefeld

Auch ein Jahr nach dem Brexit ist die Bilanz ernüchternd: Das Geschäft mit dem Vereinigten Königreich (UK) ist für Un­ternehmen aus NRW auch 2022 teurer, bürokratischer und aufwendiger als vor dem Austritt Großbritanniens aus dem Europäischen Binnenmarkt und der Zollunion gewesen. Allerdings haben sich die meisten Firmen damit arrangiert und sind in weiten Teilen ihrer Kundschaft auf der Insel treu geblieben. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) unter 400 Unternehmen ergeben.

Auch eine Folge des Brexit: Lastwagen-Stau am Hafen vor Dover in Großbritannien. Viele Unternehmen haben ihre Geschäftsbeziehungen reduziert, unter anderem weil sie der bürokratische Aufwand mit etlichen Zollformalitäten störte. Foto: imago

„Die Betriebe haben ihre Lieferketten ergänzt, Personal aufgestockt, die Logistik und Preise angepasst“, erläutert Harald Grefe, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und dort für das internationale Geschäft verantwortlich.

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