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Digitaler Spitzenreiter ist der Jahresrückblick - Online-Eintrittskartenverkauf in Bielefeld „gut angenommen“

Theater „zum Hören“ soll verlängert werden

Bielefeld

Das Theater Bielefeld freut sich darauf, mit Beginn der neuen Saison wieder vor realem Publikum spielen zu können – wenn auch nach aktuellem Stand mit der maximalen Besetzung von einem Drittel der Zuschauerplätze. Nach den – mit Ausnahme von „Im Prinzip Till Eulenspiegel“ openair – rein digitalen Vorstellungen seit November 2020 liege der Fokus wieder auf analogen Theaterabenden. Gleichwohl, so Theater-Sprecherin Nadine Brockmann, sei das Online-Angebot „gut angenommen“ worden – auch das kostenpflichtige.

Von Burgit Hörttrich

„Tafelrunde“ des „Frankenstein“-Ensembles: Brit Dehler, Janis Kuhnt und Leona Grundig (hinten, von links) spielen jeweils mehrere Rollen, Simon Heinle (vorne) ist Viktor Frankenstein, Schöpfer eines grotesken Monsters. Foto: Philipp Ottendoerfer

Spitzenreiter ist dabei der Jahresrückblick mit Ingo Börchers. Teil 1 und 2 zählten insgesamt 3500 Zugriffe im Stream (kostenfrei). Als Video-on-Demand zu sehen waren unter anderem das Schauspiel „Frankenstein“ mit mehr als 300 verkauften Tickets, die Tanzinszenierung „Im Rausch“ (300) und dem Operettenabend „Da geh ich zu Maxim“ (300). Bei etwa 200 verkauften „Eintrittskarten“ ab fünf Euro lagen die Oper „Dunkel ist die Nacht, Rigoletto“ und das Lustspiel „Amphitryon“, das vom 30. September an auch auf dem realen Spielplan im TAM steht. Das Theater ist überzeugt, dass deutlich mehr Zuschauer vor den Bildschirmen gesessen haben, als die verkauften Karten besagen, die schließlich nur den reinen Online-Zugang ermöglicht hätten.

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